Der Mammutmarsch Dortmund 2026 - die 55km-Edition

Oliver Pifferi

Drei 42er beim “Heimspiel” in Duisburg lagen schon hinter mir - nun wurde die Messlatte beim Mammutmarsch Dortmund ein wenig höher gelegt und die ersten 55km in einer durchaus “hügeligeren” Gegend waren fällig.

Freitagabend also “Wettkampfmodus an”, Samstag früh um 03:30 Uhr aufstehen, 04:00 Uhr Abfahrt nach Dortmund, Start um 06:10 am Phoenixsee - mit so ziemlich allem gewappnet, was man so benötigen konnte, war doch mit Regen und (Gegen-) Wind zu rechnen - also quasi dem me­te­o­ro­lo­gischen Pendant zum daily Business!

Es gab Höhen (viele) und Tiefen - sowohl geographisch als auch mentale und nichts ist ärgerlicher, als - verursacht durch viele gute Gespräche den ersten Versorgungspunkt verpasst zu haben und erst nach 20km die erste Pause machen zu können. Auch hier wieder die klassische Metapher zum Alltag - das Ziel im Blick, die Meilensteine aber (unbewusst) ausgeblendet - immerhin durch konstruktive Gespräche und nicht durch das reine Ausatmen heißer Luft. Am Ende war und musste der Fokus wieder da sein, denn 15 Kilometer vor dem Ziel war der Kopfmodus sicherlich hilfreicher, als auf die Zipperlein des eigenen Körpers zu hören - aber nichts ist höher anzurechnen, als das Ziel aus eigener Kraft zu erreichen!

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Die Top-Learnings dieses Mammutmarsches (und hier lernt man wirklich nie aus!):

  • Leistung wird (anders als oftmals im Alltag) belohnt - wer keine halben Sachen macht, durchzieht und aus eigener Kraft und ohne “Schummeln” die Ziellinie erreicht, hat jeden Respekt verdient!
  • Viele Menschen (hier waren es erneut über 10000!) auf eine Mission einzuschwören, ist eigentlich gar nicht so schwer!
  • Und vor allem: Schätze die Leute, die gemeinsam mit Dir auch ein gemeinsames Ziel erreichen und an einem Strang ziehen wollen - davon gibt es oft schlichtweg zu wenige!
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Das wundervolle Ruhrgebiet ist damit eigentlich mangels Alternativen quasi “abgehakt” - die Saison quasi auch. Zeit, also endlich mal in den hohen Norden zu schielen, denn sowohl Aarhus im März als auch Göteborg im September 2027 qualifizieren sich gerade für ganz neue Herausforderungen. Geographisch sicherlich flacher, aber sicherlich nicht weniger fordernd und mit einer auch nicht weniger hübschen Location! Innerer Schweinehund, Du darfst Dich jetzt erst einmal wieder hinlegen!