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    <title>Reisen &amp;mdash; Fjordgedanken</title>
    <link>https://blog.pifferi.io/tag:Reisen</link>
    <description>Zwischen Runenstein und Schreibtisch!</description>
    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:44:43 +0000</pubDate>
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      <title>Manchmal kommen sie wieder...</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/manchmal-kommen-sie-wieder</link>
      <description>&lt;![CDATA[HvideSandeSonnenuntergang&#xA;&#xA;Ja, in den letzten 26 Jahren ist das nun der x-te Versuch, mal stetig zu bloggen und ich möchte einfach wieder damit anfangen. Zig Projekte davor sind als gute Idee entstanden, keine davon hat die Zeit überdauert.&#xA;&#xA;Das sicherlich wohl auch, weil die Themen, über die ich gerne schreibe, kein deutliches Framing zulassen und eben mannigfaltig sind. Oder, weil ich immer wieder in die Bredouille kam, mich „pro Deutsch“ oder „pro Englisch“ entscheiden zu müssen. Heute Techblog, morgen Meckerblog, übermorgen Tutorials und generelle Gedanken - dazu noch der Sprachfokus und die Frage nach der idealen Plattform: Hach, es ist schon schwer mit mir!&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Aktuell sitze ich in der Kommune Ringkøbing im wunderschönen Dänemark (der Place-to-be im Falle einer drohenden Auswanderung) und denke mal wieder nach. Eine Woche Osterurlaub im (noch nicht ganz so) hohen Norden, weg von der deutschen Mentalität und nahe dran am dänischen „hyggelig&#34;, das macht etwas mit einem. Das Haus in den Dünen, das Meer sprichwörtlich von der Haustür - und Zeit, Gedanken in allen Belangen einmal schweifen zu lassen - eigentlich wie vor drei Jahren, als der letzte Jobwechsel quasi hier beschlossen wurde. Hier komme ich zur Ruhe, hier fühle ich mich wohl.&#xA;&#xA;Nun kommt also wieder mal ein Blog-Reboot - wie eingangs erwähnt, der x-te. Diesmal unter dem Titel „Netzfragmente“, weil ich mittlerweile auf diversen Wegen so viele Infos zu mir nehme und darüber grübele, dass viele es wert sind, ohne spezielle Kategorie einfach mal den Weg in ein gutes, altes, klassisches Blog zu finden. Frei vom Kategorien - einfach Themen, über die ich mal ungezwungen und ohne Schubladen schreiben möchte, frei und direkt.&#xA;&#xA;Aktuell ist die Zeit dafür da, doch auch der Urlaub neigt sich dem Ende zu und der Stresstest wird dann aber der nächsten Woche anfangen, wenn ich wieder „back im Hamsterrad des Alltages“ bin. Der Vorsatz soll aber sein: Endlich einmal stetig bloggen und auch mal ältere Artikel, die ich mal auf Englisch verfasst habe, hier sinnvoll reinnehmen (dafür gibt es dann das &#34;Archiv&#34;-Tag) - denn speziell die COVID19-Zeiten haben mitunter viele intensive Gedanken und Beiträge erzeugt. Die Zeit wird es zeigen, der Vorsatz ist da - seid gerne mit dabei, wenn ich meine Netzfragmente hier zusammenpuzzle und den endlosen Weg auf der Straße des Bloggings einmal mehr von vorne beginne!&#xA;&#xA;#Gedanken #Reisen #Dänemark&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hvide_sande_sonnenuntergang.jpg" alt="Hvide_Sande_Sonnenuntergang"></p>

<h3 id="ja-in-den-letzten-26-jahren-ist-das-nun-der-x-te-versuch-mal-stetig-zu-bloggen-und-ich-möchte-einfach-wieder-damit-anfangen-zig-projekte-davor-sind-als-gute-idee-entstanden-keine-davon-hat-die-zeit-überdauert">Ja, in den letzten 26 Jahren ist das nun der x-te Versuch, mal stetig zu bloggen und ich möchte einfach wieder damit anfangen. Zig Projekte davor sind als gute Idee entstanden, keine davon hat die Zeit überdauert.</h3>

<p>Das sicherlich wohl auch, weil die Themen, über die ich gerne schreibe, kein deutliches Framing zulassen und eben mannigfaltig sind. Oder, weil ich immer wieder in die Bredouille kam, mich „pro Deutsch“ oder „pro Englisch“ entscheiden zu müssen. Heute Techblog, morgen Meckerblog, übermorgen Tutorials und generelle Gedanken – dazu noch der Sprachfokus und die Frage nach der idealen Plattform: Hach, es ist schon schwer mit mir!</p>



<p>Aktuell sitze ich in der Kommune Ringkøbing im wunderschönen Dänemark (der Place-to-be im Falle einer drohenden Auswanderung) und denke mal wieder nach. Eine Woche Osterurlaub im (noch nicht ganz so) hohen Norden, weg von der deutschen Mentalität und nahe dran am dänischen „hyggelig”, das macht etwas mit einem. Das Haus in den Dünen, das Meer sprichwörtlich von der Haustür – und Zeit, Gedanken in allen Belangen einmal schweifen zu lassen – eigentlich wie vor drei Jahren, als der letzte Jobwechsel quasi hier beschlossen wurde. Hier komme ich zur Ruhe, hier fühle ich mich wohl.</p>

<p>Nun kommt also wieder mal ein Blog-Reboot – wie eingangs erwähnt, der x-te. Diesmal unter dem Titel „Netzfragmente“, weil ich mittlerweile auf diversen Wegen so viele Infos zu mir nehme und darüber grübele, dass viele es wert sind, ohne spezielle Kategorie einfach mal den Weg in ein gutes, altes, klassisches Blog zu finden. Frei vom Kategorien – einfach Themen, über die ich mal ungezwungen und ohne Schubladen schreiben möchte, frei und direkt.</p>

<p>Aktuell ist die Zeit dafür da, doch auch der Urlaub neigt sich dem Ende zu und der Stresstest wird dann aber der nächsten Woche anfangen, wenn ich wieder „back im Hamsterrad des Alltages“ bin. Der Vorsatz soll aber sein: Endlich einmal stetig bloggen und auch mal ältere Artikel, die ich mal auf Englisch verfasst habe, hier sinnvoll reinnehmen (dafür gibt es dann das “Archiv”-Tag) – denn speziell die COVID19-Zeiten haben mitunter viele intensive Gedanken und Beiträge erzeugt. Die Zeit wird es zeigen, der Vorsatz ist da – seid gerne mit dabei, wenn ich meine Netzfragmente hier zusammenpuzzle und den endlosen Weg auf der Straße des Bloggings einmal mehr von vorne beginne!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Reisen" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Reisen</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:D%C3%A4nemark" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Dänemark</span></a></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/manchmal-kommen-sie-wieder</guid>
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 20:17:51 +0000</pubDate>
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      <title>Die Vorzüge eines gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/die-vorzuege-eines-gut-funktionierenden-oeffentlichen-nahverkehrs</link>
      <description>&lt;![CDATA[tomas-anton-escobar-PHyF2mCMei0-unsplash&#xA;&#xA;Um die Art und Weise unserer Mobilität nachhaltig zu verändern, brauchen wir ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Hier in Deutschland fällt es teilweise schwer, auf das Auto zu verzichten, aber in einer Metropole wie London wäre das für mich ganz einfach!&#xA;&#xA;Wenn es um Orte geht, an denen ich mich wohl fühle, habe ich irgendwie eine gespaltene Persönlichkeit. Ich kann sowohl in völliger Einsamkeit als auch in einer überfüllten Großstadt leben und genieße beides gleichermassen. In beiden Varianten nehme ich die Vor- und Nachteile der Situation voll und ganz an, doch wenn es um den Wechsel weg vom Auto hin zu einer moderneren Form der eigenen Mobilität geht, ist ein guter öffentlicher Nahverkehr schlichtweg unverzichtbar.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Großstädte sind nicht jedermanns Sache. Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber ich persönlich schätze sie seit jeher und könnte mir auch vorstellen, in der ein oder anderen zu leben. Als ich letzten September zum vierten Mal in London war, wurde mir mal wieder klar, dass ich, obwohl ich zu Hause immer hin schon ein Elektroauto fahre, in einer Stadt wie London überwiegend auf ein eigenes KFZ verzichten könnte. Ja, das Leben in einer so großen Stadt hat Vor- und Nachteile, aber sofern ich keine großen oder sperrigen Gegenstände transportieren müsste, würde ich für meinen täglichen Weg zur Arbeit einfach die hier sehr gut funktionierenden öffentliche Verkehrsmittel nutzen und wäre „fein damit“.&#xA;&#xA;londontube&#xA;&#xA;Die Einwohner Londons kritisieren oft die Betreibergesellschaft TfL (Transport for London) – eben die staatliche Behörde, die für die U-Bahn, die Busse und die öffentlichen Bahnen zuständig ist. Ich persönlich kann das anhand meiner (überschaubaren) Verweildauer nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich die Stadt immer nur kurz mit der Touristenbrille besucht habe. Aber egal, wohin man hier möchte: Es gibt fast keine Wartezeiten, zahlreiche Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen, und reibungslose Umstiege zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Tube? Bus? Schiene? Völlig egal!&#xA;&#xA;Anfangs waren wir uns auch diesmal nicht sicher, ob wir unser Hotel im Londoner East End vom London City Airport aus sinnvoll erreichen konnten. Aber: Kein Problem – nur eine Zugfahrt und, je nach Uhrzeit, ein oder zwei Umstiege in die U-Bahn direkt bis zur Station Bethnal Green und nach 30 Minuten waren wir da und das völlig stressfrei. Immer dabei: Unsere Prepaid-Oyster-Karten, die wir beim Betreten und Verlassen einer Station an das Lesegerät gehalten haben, worauf dann beim &#34;Auschecken&#34; der Fahrtpreis abgebucht wurde. It’s as simple as that!&#xA;&#xA;Neben dem effizienten öffentlichen Nahverkehr war es auch mal wieder toll zu sehen, dass diese Metropole ein Schmelztiegel der Kulturen ist – etwas, das auch nicht überall funktioniert. Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns unwohl oder unsicher gefühlt und es war auch ein Erlebnis zu sehen, wie Menschen jeden Alters und jeder Herkunft einfach aufstanden, um älteren Menschen oder Schwangeren ihren Platz anzubieten – etwas, das nicht allzu häufig vorkommt und in Deutschland oftmals schlichtweg Seltenheitswert hat. &#xA;&#xA;will-h-mcmahan-wDcOpSI1FWI-unsplash&#xA;&#xA;Die positiv erschreckende Erkenntnis für mich: Der öffentliche Nahverkehr in London funktioniert einfach! Das Niveau der Verkehrsinfrastruktur ist natürlich historisch gewachsen und weit weg von der autofreien Innenstadt, aber bei diesem Verkehrsnetz wäre das auch in Deutschland meine bevorzugte Art, zur Arbeit oder anderswohin zu gelangen. Kein Stress, keine Staus – einfach nur der Beginn und das Ende einer Fahrt, die Zeit dazwischen irgendwie sinnvoll genutzt.&#xA;&#xA;Schiele ich dann mal wieder zurück nach Hause ins den ländlichen Westen, so hielt dann wieder ziemlich schnell die Steinzeit wieder Einzug: Busse und Züge fahren (wenn sie es tun) vielleicht alle 60 Minuten und das Verkehrsnetz ist abseits des Autos bestenfalls „ausbaufähig“. Hier haben wir noch einiges an Arbeit vor uns und müssen die Vorzüge eines gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs erst einmal bei den Menschen ankommen lassen!&#xA;&#xA;Und - in London und auch überall wichtig, hier in Sachen Ansage aber historisch - „please mind the gap between the train and the platform!“&#xA;&#xA;#Reisen #ÖPNV #London #England&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 22. September 2025.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/tomas-anton-escobar-PHyF2mCMei0-unsplash.jpg" alt="tomas-anton-escobar-PHyF2mCMei0-unsplash"></p>

<h3 id="um-die-art-und-weise-unserer-mobilität-nachhaltig-zu-verändern-brauchen-wir-ein-gut-funktionierendes-öffentliches-verkehrsnetz-hier-in-deutschland-fällt-es-teilweise-schwer-auf-das-auto-zu-verzichten-aber-in-einer-metropole-wie-london-wäre-das-für-mich-ganz-einfach">Um die Art und Weise unserer Mobilität nachhaltig zu verändern, brauchen wir ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Hier in Deutschland fällt es teilweise schwer, auf das Auto zu verzichten, aber in einer Metropole wie London wäre das für mich ganz einfach!</h3>

<p>Wenn es um Orte geht, an denen ich mich wohl fühle, habe ich irgendwie eine gespaltene Persönlichkeit. Ich kann sowohl in völliger Einsamkeit als auch in einer überfüllten Großstadt leben und genieße beides gleichermassen. In beiden Varianten nehme ich die Vor- und Nachteile der Situation voll und ganz an, doch wenn es um den Wechsel weg vom Auto hin zu einer moderneren Form der eigenen Mobilität geht, ist ein guter öffentlicher Nahverkehr schlichtweg unverzichtbar.</p>



<p>Großstädte sind nicht jedermanns Sache. Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber ich persönlich schätze sie seit jeher und könnte mir auch vorstellen, in der ein oder anderen zu leben. Als ich letzten September zum vierten Mal in London war, wurde mir mal wieder klar, dass ich, obwohl ich zu Hause immer hin schon ein Elektroauto fahre, in einer Stadt wie London überwiegend auf ein eigenes KFZ verzichten könnte. Ja, das Leben in einer so großen Stadt hat Vor- und Nachteile, aber sofern ich keine großen oder sperrigen Gegenstände transportieren müsste, würde ich für meinen täglichen Weg zur Arbeit einfach die hier sehr gut funktionierenden öffentliche Verkehrsmittel nutzen und wäre „fein damit“.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/london_tube.jpg" alt="london_tube"></p>

<p>Die Einwohner Londons kritisieren oft die Betreibergesellschaft <a href="https://tfl.gov.uk">TfL (Transport for London)</a> – eben die staatliche Behörde, die für die U-Bahn, die Busse und die öffentlichen Bahnen zuständig ist. Ich persönlich kann das anhand meiner (überschaubaren) Verweildauer nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich die Stadt immer nur kurz mit der Touristenbrille besucht habe. Aber egal, wohin man hier möchte: Es gibt fast keine Wartezeiten, zahlreiche Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen, und reibungslose Umstiege zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Tube? Bus? Schiene? Völlig egal!</p>

<p>Anfangs waren wir uns auch diesmal nicht sicher, ob wir unser Hotel im Londoner East End vom London City Airport aus sinnvoll erreichen konnten. Aber: Kein Problem – nur eine Zugfahrt und, je nach Uhrzeit, ein oder zwei Umstiege in die U-Bahn direkt bis zur <a href="https://www.eastlondonhistory.co.uk/bethnal-green-tube-disaster-1943/">Station Bethnal Green</a> und nach 30 Minuten waren wir da und das völlig stressfrei. Immer dabei: Unsere Prepaid-Oyster-Karten, die wir beim Betreten und Verlassen einer Station an das Lesegerät gehalten haben, worauf dann beim “Auschecken” der Fahrtpreis abgebucht wurde. It’s as simple as that!</p>

<p>Neben dem effizienten öffentlichen Nahverkehr war es auch mal wieder toll zu sehen, dass diese Metropole ein Schmelztiegel der Kulturen ist – etwas, das auch nicht überall funktioniert. Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns unwohl oder unsicher gefühlt und es war auch ein Erlebnis zu sehen, wie Menschen jeden Alters und jeder Herkunft einfach aufstanden, um älteren Menschen oder Schwangeren ihren Platz anzubieten – etwas, das nicht allzu häufig vorkommt und in Deutschland oftmals schlichtweg Seltenheitswert hat.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/will-h-mcmahan-wDcOpSI1FWI-unsplash.jpg" alt="will-h-mcmahan-wDcOpSI1FWI-unsplash"></p>

<p>Die positiv erschreckende Erkenntnis für mich: Der öffentliche Nahverkehr in London funktioniert einfach! Das Niveau der Verkehrsinfrastruktur ist natürlich historisch gewachsen und weit weg von der autofreien Innenstadt, aber bei diesem Verkehrsnetz wäre das auch in Deutschland meine bevorzugte Art, zur Arbeit oder anderswohin zu gelangen. Kein Stress, keine Staus – einfach nur der Beginn und das Ende einer Fahrt, die Zeit dazwischen irgendwie sinnvoll genutzt.</p>

<p>Schiele ich dann mal wieder zurück nach Hause ins den ländlichen Westen, so hielt dann wieder ziemlich schnell die Steinzeit wieder Einzug: Busse und Züge fahren (wenn sie es tun) vielleicht alle 60 Minuten und das Verkehrsnetz ist abseits des Autos bestenfalls „ausbaufähig“. Hier haben wir noch einiges an Arbeit vor uns und müssen die Vorzüge eines gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs erst einmal bei den Menschen ankommen lassen!</p>

<p>Und – in London und auch überall wichtig, hier in Sachen Ansage aber historisch – „please mind the gap between the train and the platform!“</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Reisen" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Reisen</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:%C3%96PNV" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">ÖPNV</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:London" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">London</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:England" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">England</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 22. September 2025.</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/die-vorzuege-eines-gut-funktionierenden-oeffentlichen-nahverkehrs</guid>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 20:26:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>Der beste Weg, die eigene Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu gestalten</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/der-beste-weg-die-eigene-zukunft-vorherzusagen-ist-sie-selbst-zu-gestalten</link>
      <description>&lt;![CDATA[hvidesandesonnenuntergang2023&#xA;&#xA;Auch wenn die Vergangenheit hinter und die Zukunft noch vor einem liegt, kann Abraham Lincolns berühmtes Zitat als Synonym für eine proaktive Herangehensweise dienen, um auf künftige Ereignisse Einfluss zu nehmen - zumindest in einigen Lebenslagen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich habe den Stecker gezogen. Sprichwörtlich. Nach Monaten (die sich zu Jahren summiert haben) voller Wut, Verzweiflung, Perspektivlosigkeit, Trägheit, Antriebslosigkeit und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit haben wir es endlich geschafft, mit den Kindern nach Dänemark zu fahren: Ein langjähriges Ziel auf der Urlaubsliste unserer Familie. Die Idee dahinter: Abstand von der täglichen Last zu gewinnen und auch das Thema „unerwarteter Tod“ hinter uns zu lassen – zumindest für eine einzige Woche. Obwohl ich selbst schon einmal in Dänemark war, diente das Land seinerzeit mehr oder weniger als „Sprungbrett“ für diverse Unternehmungen in Norwegen. Dieses Mal bekommt es mindestens eine Woche lang die ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei der Fokus einzig und allein auf der Familie liegt.&#xA;&#xA;Zeit zum Auftanken, Zeit, sich neu zu orientieren, Zeit, allem zu entfliehen, was den Alltag so belastet. Für mich gibt es kein besseres Heilmittel als das Meer und eben das Meer. Alle Sorgen sind wie weggeblasen, wenn ich mich an den Strand gehe, mich dort einfach irgendwo hinsetze und die Anmut des Wetters, der Gezeiten und den Sand genieße. Während die Zeit scheinbar stillsteht, kommt mein Inneres zur Ruhe und ich habe die im Alltag so fehlende Gelegenheit, über viele Dinge nachzudenken. Das Leben ist anders am Meer, und die alltäglichen Unruhen, die man von seinem gewohnten „Hamsterrad“ zu Hause kennt, sind einfach verschwunden und vergessen - zumindest für den Moment.&#xA;&#xA;Es gibt da Entscheidungen, die in naher Zukunft getroffen werden müssen und Entscheidungen, die bereits getroffen wurden, um in bestimmten Situationen wieder auf Kurs zu kommen. Da ich zu den Menschen gehöre, die immer anhand von Pro- und Contra-Argumenten urteilen und da im Zweifel ordentlich vergleichen, gibt es immer Aspekte, die für die eine oder andere Seite sprechen. Wenn ich mich aber für eine Option entscheide, ist das im Normalfall eine endgültige Entscheidung, und – in der Regel – steht ein Rückzieher nicht auf meiner Agenda. Im Grunde weiß man im Leben bekanntlich ja nie, was man mit jeder einzelnen Entscheidung so bekommt, aber wird man auch andererseits nie erfahren, was passiert wäre, hätte man doch diese eine Entscheidung vielleicht anders getroffen.&#xA;&#xA;hvidesandeleuchtturm&#xA;&#xA;Während ich über den einen oder anderen Punkt in der beruflichen Zukunft nachdenke, dreht sich mein privates Leben natürlich meine Familie: Meine Frau, meine Kinder und auch meine Hobbys, die nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdienen. Indem ich versuche, diesen Fokus wiederzufinden, nehme ich mir die Zeit und das Recht, meine Zukunft auf eine bestimmte Weise selbst zu gestalten. Nicht alle Bereiche meines Lebens werden davon betroffen sein, aber es ist an der Zeit für neue Herausforderungen und einen Neuanfang - irgendwie. Daher bleibt eine genaue Vorhersage meiner Zukunft in allen Bereichen (natürlich!) ungewiss, aber wenn ich mich aktiv an ihrer Gestaltung beteilige, kann ich eben das Hamsterrad zum Stillstand bringen und eine Tür öffnen, während sich eine andere notgedrungen schließt respektive geschlossen werden muss. Manchmal und gelegentlich stolpern einem Chancen, die man ergreifen muss, einfach so in den Weg und eröffnen einem eine neue Perspektive - was immer aus dieser Perspektive am Ende auch wird!&#xA;&#xA;Für mich heisst das nun: Warte nicht darauf, dass Deine Zukunft sich schon selbst für Dich organisiert oder irgendwer es „schon für Dich richtet“. Nimm dir die Zeit, dich neu zu orientieren, „den Stecker zu ziehen“ und über die Dinge nachzudenken, die Dir gut tun – und sortiere die Aspekte aus, die das nicht tun. Oft braucht es nur etwas Abstand, um eine Lösung zu finden – und jemanden, der dir zur Seite steht, eine neue Perspektive bietet und  somit auch eine Art der Klarheit schafft. Am Ende hat man natürlich nur bedingt aktiven Einfluss darauf, wie das Universum so funktioniert, aber man kann zumindest die Dinge versuchen, in die richtige Richtung zu bringen, um am Ende irgendwie davon zu profitieren: Sowohl das eigene Wohlbefinden als auch das der Familie werden am Ende davon profitieren!&#xA;&#xA;#Gedanken #Reisen #Dänemark&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 15. April 2023.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hvide_sande_sonnenuntergang_2023.jpg" alt="hvide_sande_sonnenuntergang_2023"></p>

<h3 id="auch-wenn-die-vergangenheit-hinter-und-die-zukunft-noch-vor-einem-liegt-kann-abraham-lincolns-berühmtes-zitat-als-synonym-für-eine-proaktive-herangehensweise-dienen-um-auf-künftige-ereignisse-einfluss-zu-nehmen-zumindest-in-einigen-lebenslagen">Auch wenn die Vergangenheit hinter und die Zukunft noch vor einem liegt, kann Abraham Lincolns berühmtes Zitat als Synonym für eine proaktive Herangehensweise dienen, um auf künftige Ereignisse Einfluss zu nehmen – zumindest in einigen Lebenslagen.</h3>



<p>Ich habe den Stecker gezogen. Sprichwörtlich. Nach Monaten (die sich zu Jahren summiert haben) voller Wut, Verzweiflung, Perspektivlosigkeit, Trägheit, Antriebslosigkeit und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit haben wir es endlich geschafft, mit den Kindern nach Dänemark zu fahren: Ein langjähriges Ziel auf der Urlaubsliste unserer Familie. Die Idee dahinter: Abstand von der täglichen Last zu gewinnen und auch das Thema „unerwarteter Tod“ hinter uns zu lassen – zumindest für eine einzige Woche. Obwohl ich selbst schon einmal in Dänemark war, diente das Land seinerzeit mehr oder weniger als „Sprungbrett“ für diverse Unternehmungen in Norwegen. Dieses Mal bekommt es mindestens eine Woche lang die ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei der Fokus einzig und allein auf der Familie liegt.</p>

<p>Zeit zum Auftanken, Zeit, sich neu zu orientieren, Zeit, allem zu entfliehen, was den Alltag so belastet. Für mich gibt es kein besseres Heilmittel als das Meer und eben das Meer. Alle Sorgen sind wie weggeblasen, wenn ich mich an den Strand gehe, mich dort einfach irgendwo hinsetze und die Anmut des Wetters, der Gezeiten und den Sand genieße. Während die Zeit scheinbar stillsteht, kommt mein Inneres zur Ruhe und ich habe die im Alltag so fehlende Gelegenheit, über viele Dinge nachzudenken. Das Leben ist anders am Meer, und die alltäglichen Unruhen, die man von seinem gewohnten „Hamsterrad“ zu Hause kennt, sind einfach verschwunden und vergessen – zumindest für den Moment.</p>

<p>Es gibt da Entscheidungen, die in naher Zukunft getroffen werden müssen und Entscheidungen, die bereits getroffen wurden, um in bestimmten Situationen wieder auf Kurs zu kommen. Da ich zu den Menschen gehöre, die immer anhand von Pro- und Contra-Argumenten urteilen und da im Zweifel ordentlich vergleichen, gibt es immer Aspekte, die für die eine oder andere Seite sprechen. Wenn ich mich aber für eine Option entscheide, ist das im Normalfall eine endgültige Entscheidung, und – in der Regel – steht ein Rückzieher nicht auf meiner Agenda. Im Grunde weiß man im Leben bekanntlich ja nie, was man mit jeder einzelnen Entscheidung so bekommt, aber wird man auch andererseits nie erfahren, was passiert wäre, hätte man doch diese eine Entscheidung vielleicht anders getroffen.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hvide_sande_leuchtturm.jpg" alt="hvide_sande_leuchtturm"></p>

<p>Während ich über den einen oder anderen Punkt in der beruflichen Zukunft nachdenke, dreht sich mein privates Leben natürlich meine Familie: Meine Frau, meine Kinder und auch meine Hobbys, die nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdienen. Indem ich versuche, diesen Fokus wiederzufinden, nehme ich mir die Zeit und das Recht, meine Zukunft auf eine bestimmte Weise selbst zu gestalten. Nicht alle Bereiche meines Lebens werden davon betroffen sein, aber es ist an der Zeit für neue Herausforderungen und einen Neuanfang – irgendwie. Daher bleibt eine genaue Vorhersage meiner Zukunft in allen Bereichen (natürlich!) ungewiss, aber wenn ich mich aktiv an ihrer Gestaltung beteilige, kann ich eben das Hamsterrad zum Stillstand bringen und eine Tür öffnen, während sich eine andere notgedrungen schließt respektive geschlossen werden muss. Manchmal und gelegentlich stolpern einem Chancen, die man ergreifen muss, einfach so in den Weg und eröffnen einem eine neue Perspektive – was immer aus dieser Perspektive am Ende auch wird!</p>

<p>Für mich heisst das nun: Warte nicht darauf, dass Deine Zukunft sich schon selbst für Dich organisiert oder irgendwer es „schon für Dich richtet“. Nimm dir die Zeit, dich neu zu orientieren, „den Stecker zu ziehen“ und über die Dinge nachzudenken, die Dir gut tun – und sortiere die Aspekte aus, die das nicht tun. Oft braucht es nur etwas Abstand, um eine Lösung zu finden – und jemanden, der dir zur Seite steht, eine neue Perspektive bietet und  somit auch eine Art der Klarheit schafft. Am Ende hat man natürlich nur bedingt aktiven Einfluss darauf, wie das Universum so funktioniert, aber man kann zumindest die Dinge versuchen, in die richtige Richtung zu bringen, um am Ende irgendwie davon zu profitieren: Sowohl das eigene Wohlbefinden als auch das der Familie werden am Ende davon profitieren!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Reisen" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Reisen</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:D%C3%A4nemark" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Dänemark</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 15. April 2023.</em></strong></p>
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      <pubDate>Sat, 15 Apr 2023 04:30:00 +0000</pubDate>
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