Manchmal sind die Dinge und Tatsachen anders, als sie mal vor einiger Zeit versprochen wurden. Manchmal ärgert man sich über Veränderungen, die eigentlich keine sein sollten – und manchmal ist man einfach müde und braucht eine Pause: Zeit für einen kleinen spontaner Gedankengang!
Wenn man etwas verändern will, hört man gerne zu. Man ist begeistert von der neuen Aufgabe und lässt sich vom Reiz des Neuen einfach mitreißen. Ich habe schon immer genossen, Dinge nachhaltig aufzubauen – ich bin kein Verwaltungsmensch, das überlasse ich lieber anderen. Aber wenn sich herausstellt, dass das Verwalten oder Festhalten am Alten gewollter ist als eine längst überfällige und notwendige umfassende Veränderung – was wird dann aus der eigentlichen Aufgabe, über die ich vor drei Jahren ebenfalls an der dänischen Küste nachgedacht habe?
Du bist keine Schönheit
Vor Arbeit ganz grau
Liebst dich ohne Schminke
Bist 'ne ehrliche Haut, leider total verbaut
Aber grade das macht dich aus
Sang Herbert Grönemeyer bereits 1984 und auch wenn es hier eher um Bochum als Stadt ging, steht der Song bis heute als Pate für das Ruhrgebiet. Während meine Liebe dieser Tage dem hohen Norden ausserhalb Deutschland gilt, so schlägt das Herz doch nach wie vor noch für die alte Heimat, eben „tief im Westen“. Was liegt da also näher, um nach dem ersten Nachtmammut im letzten Jahr nun auch 42 km langen Mammutmarsch durch das Ruhrgebiet also auch am hellichten Tag zu absolvieren?
Ja, in den letzten 26 Jahren ist das nun der x-te Versuch, mal stetig zu bloggen und ich möchte einfach wieder damit anfangen. Zig Projekte davor sind als gute Idee entstanden, keine davon hat die Zeit überdauert.
Das sicherlich wohl auch, weil die Themen, über die ich gerne schreibe, kein deutliches Framing zulassen und eben mannigfaltig sind. Oder, weil ich immer wieder in die Bredouille kam, mich „pro Deutsch“ oder „pro Englisch“ entscheiden zu müssen. Heute Techblog, morgen Meckerblog, übermorgen Tutorials und generelle Gedanken – dazu noch der Sprachfokus und die Frage nach der idealen Plattform: Hach, es ist schon schwer mit mir!
„Adjust my dreams for me“ – Jahre später, Ende 2025, sollte sich Bret Easton Ellis’ Aussage, die zum Titel dieses Beitrags wurde, als richtig erweisen. Wenn es um unsere Träume geht, erzeugt unser Gehirn oft Erinnerungen und Ereignisse, die wir beim Aufwachen kaum nachvollziehen können und uns eigentlich komplett verwirrt zurücklassen.
50 km an einem einzigen Wochenende, zwei Etappen. Insgesamt 935 Höhenmeter. Genug Zeit, um sich für eine kurze Zeit wieder mal neu zu fokussieren, zwei Tage lang komplett abzuschalten und darüber nachzudenken, wie man so den Problemchen im Alltag begegnet und diese vielleicht auch meistert.
Auch wenn die Vergangenheit hinter und die Zukunft noch vor einem liegt, kann Abraham Lincolns berühmtes Zitat als Synonym für eine proaktive Herangehensweise dienen, um auf künftige Ereignisse Einfluss zu nehmen – zumindest in einigen Lebenslagen.
Während der Pandemie gab es in unser aller Leben viele eher alltägliche Ereignisse, denen man keine große Bedeutung beigemessen hat. Manchmal ist man jedoch nicht darauf vorbereitet, dass nach der zweijährigen COVID-Phase zusätzliche Herausforderungen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen auf einen zukommen.