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    <title>Fjordgedanken</title>
    <link>https://blog.pifferi.io/</link>
    <description>Zwischen Runenstein und Schreibtisch!</description>
    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:35:19 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>Warum ein Schlussstrich auch ein Anfang sein kann</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/warum-ein-schlussstrich-auch-ein-anfang-sein-kann</link>
      <description>&lt;![CDATA[6cccb58a7825e545&#xA;&#xA;Manchmal sind die Dinge und Tatsachen anders, als sie mal vor einiger Zeit versprochen wurden. Manchmal ärgert man sich über Veränderungen, die eigentlich keine sein sollten – und manchmal ist man einfach müde und braucht eine Pause: Zeit für einen kleinen spontaner Gedankengang!&#xA;&#xA;Wenn man etwas verändern will, hört man gerne zu. Man ist begeistert von der neuen Aufgabe und lässt sich vom Reiz des Neuen einfach mitreißen. Ich habe schon immer genossen, Dinge nachhaltig aufzubauen - ich bin kein Verwaltungsmensch, das überlasse ich lieber anderen. Aber wenn sich herausstellt, dass das Verwalten oder Festhalten am Alten gewollter ist als eine längst überfällige und notwendige umfassende Veränderung – was wird dann aus der eigentlichen Aufgabe, über die ich vor drei Jahren ebenfalls an der dänischen Küste nachgedacht habe?&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wenn regionale Aufteilungen nicht den Himmelsrichtungen entsprechen (oder das verspätet umgesetzt wird), wenn zwei moderne Teams nicht das tun dürfen, was sie auszeichnet und was funktioniert, wenn die Geschäftsmodelle von „gestern“ immer noch allgegenwärtig sind und Entscheidungsträger sich mit „Ja-Sagern“ umgeben, die diese Geschäftsmodelle bewusst aufrechterhalten – ist es dann nicht an der Zeit, meine eigene Rolle zu hinterfragen? Warum erlaubt man es den Mitarbeitern nicht, kundenorientiert zu arbeiten und die jeweiligen Silos endlich abzubauen?&#xA;&#xA;strassenachhvidesande&#xA;&#xA;Ich weiß nicht, was morgen sein wird, aber ich will nicht mehr gegen Windmühlen kämpfen. Keine extremen regionalen „Clash of Cultures“ mehr und keine Unterschiede aufgrund eines vernachlässigten (oder ignorierten!) PMI-Prozesses. Keine Menschen mehr, die ihren Zenit bereits überschritten haben und immer noch Einfluss nehmen dürfen – und das Unternehmen dennoch überhaupt nicht voranbringen oder es sogar bremsen. Ein Zeichen, dass die Aufgabe, für die man eingestellt wurde, immer noch gefragt ist: Ein Bekenntnis zum modernen Business der 2020er Jahre! Ein Schnitt, eine finale Entscheidung wird früher oder später getroffen werden müssen – lieber früher als später, denn es zehrt an mir und frisst mich (und einige andere) schlichtweg auf.&#xA;&#xA;Der erste Schnitt ist getan – und auch wenn es nur um die eigene Frisur geht und dies nur teilweise befreiend wirkt, könnte es durchaus für etwas Neues stehen, für eine neue Phase oder einen neuen Ansatz! Das ist unerlässlich und mag kompromisslos erscheinen, aber es ist irgendwie der einzige Weg, wieder mit sich selbst im Reinen zu sein: Der derzeitige Zustand ist keiner, den ich langfristig ertragen kann, will oder werde - in meinem Sinne, im Sinne meiner Familie und all derer, die mit dem richtigen Mindset diese Art der Challenge mit mir teilen!&#xA;&#xA;#Gedanken #Arbeit, #Zukunft&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einer meiner Vorgängerblogs am 25. April 2025 und ist heute aktueller denn je!&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/6cccb58a7825e545.jpeg" alt="6cccb58a7825e545"></p>

<h3 id="manchmal-sind-die-dinge-und-tatsachen-anders-als-sie-mal-vor-einiger-zeit-versprochen-wurden-manchmal-ärgert-man-sich-über-veränderungen-die-eigentlich-keine-sein-sollten-und-manchmal-ist-man-einfach-müde-und-braucht-eine-pause-zeit-für-einen-kleinen-spontaner-gedankengang">Manchmal sind die Dinge und Tatsachen anders, als sie mal vor einiger Zeit versprochen wurden. Manchmal ärgert man sich über Veränderungen, die eigentlich keine sein sollten – und manchmal ist man einfach müde und braucht eine Pause: Zeit für einen kleinen spontaner Gedankengang!</h3>

<p>Wenn man etwas verändern will, hört man gerne zu. Man ist begeistert von der neuen Aufgabe und lässt sich vom Reiz des Neuen einfach mitreißen. Ich habe schon immer genossen, Dinge nachhaltig aufzubauen – ich bin kein Verwaltungsmensch, das überlasse ich lieber anderen. Aber wenn sich herausstellt, dass das Verwalten oder Festhalten am Alten gewollter ist als eine längst überfällige und notwendige umfassende Veränderung – was wird dann aus der eigentlichen Aufgabe, über die ich vor drei Jahren ebenfalls an der dänischen Küste nachgedacht habe?</p>



<p>Wenn regionale Aufteilungen nicht den Himmelsrichtungen entsprechen (oder das verspätet umgesetzt wird), wenn zwei moderne Teams nicht das tun dürfen, was sie auszeichnet und was funktioniert, wenn die Geschäftsmodelle von „gestern“ immer noch allgegenwärtig sind und Entscheidungsträger sich mit „Ja-Sagern“ umgeben, die diese Geschäftsmodelle bewusst aufrechterhalten – ist es dann nicht an der Zeit, meine eigene Rolle zu hinterfragen? Warum erlaubt man es den Mitarbeitern nicht, kundenorientiert zu arbeiten und die jeweiligen Silos endlich abzubauen?</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/strasse_nach_hvide_sande.jpg" alt="strasse_nach_hvide_sande"></p>

<p>Ich weiß nicht, was morgen sein wird, aber ich will nicht mehr gegen Windmühlen kämpfen. Keine extremen regionalen „Clash of Cultures“ mehr und keine Unterschiede aufgrund eines vernachlässigten (oder ignorierten!) PMI-Prozesses. Keine Menschen mehr, die ihren Zenit bereits überschritten haben und immer noch Einfluss nehmen dürfen – und das Unternehmen dennoch überhaupt nicht voranbringen oder es sogar bremsen. Ein Zeichen, dass die Aufgabe, für die man eingestellt wurde, immer noch gefragt ist: Ein Bekenntnis zum modernen Business der 2020er Jahre! Ein Schnitt, eine finale Entscheidung wird früher oder später getroffen werden müssen – lieber früher als später, denn es zehrt an mir und frisst mich (und einige andere) schlichtweg auf.</p>

<p>Der erste Schnitt ist getan – und auch wenn es nur um die eigene Frisur geht und dies nur teilweise befreiend wirkt, könnte es durchaus für etwas Neues stehen, für eine neue Phase oder einen neuen Ansatz! Das ist unerlässlich und mag kompromisslos erscheinen, aber es ist irgendwie der einzige Weg, wieder mit sich selbst im Reinen zu sein: Der derzeitige Zustand ist keiner, den ich langfristig ertragen kann, will oder werde – in meinem Sinne, im Sinne meiner Familie und all derer, die mit dem richtigen Mindset diese Art der Challenge mit mir teilen!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Arbeit" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Arbeit</span></a>, <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Zukunft" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einer meiner Vorgängerblogs am 25. April 2025 und ist heute aktueller denn je!</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/warum-ein-schlussstrich-auch-ein-anfang-sein-kann</guid>
      <pubDate>Mon, 04 May 2026 19:33:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Mammutmarsch Ruhrgebiet 2026</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/der-mammutmarsch-ruhrgebiet-2026</link>
      <description>&lt;![CDATA[IMG0339&#xA;&#xA;  Du bist keine Schönheit  &#xA;  Vor Arbeit ganz grau   &#xA;  Liebst dich ohne Schminke   &#xA;  Bist &#39;ne ehrliche Haut, leider total verbaut   &#xA;  Aber grade das macht dich aus  &#xA;&#xA;Sang Herbert Grönemeyer bereits 1984 und auch wenn es hier eher um Bochum als Stadt ging, steht der Song bis heute als Pate für das Ruhrgebiet. Während meine Liebe dieser Tage dem hohen Norden ausserhalb Deutschland gilt, so schlägt das Herz doch nach wie vor noch für die alte Heimat, eben „tief im Westen“. Was liegt da also näher, um nach dem ersten Nachtmammut im letzten Jahr nun auch 42 km langen Mammutmarsch durch das Ruhrgebiet also auch am hellichten Tag zu absolvieren?&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;IMG0369&#xA;&#xA;Gesagt getan - Aufstehen um 4 Uhr morgens, Abfahrt um 04:30 Uhr, Ankunft und Check-In um 5:15 Uhr und der Start um 06:15: Eine Strecke, mehrere geplante Etappen, ein Ziel, eine gemeinsame Story, simples Teamwork - anders als es im Alltag oft gegeben ist und gepaart mit der ehrlichen und offenen Art der Menschen hier! Perfekt organisiert, durchgetaktet und mit den jeweiligen Versorgungspunkten, die - je nach aktueller Herausforderung - die Teilziele abgehakt und Möglichkeit zum Durchschnaufen gegeben haben. Der ein oder andere private Gedanke - auch gepaart mit Traurigkeit an gewissen Etappen meines alten Wohnorts - gesellte sich dazu, denn bei allen sportlichen Aktivitäten und Zielen betrifft es am Ende auch den Menschen.&#xA;&#xA;IMG0373&#xA;&#xA;Der Weg ist das Ziel und wer weiß - die Challenge steht nun wirklich an: 50 km, der nächste Schritt. In der (mittlerweile) zweiten Heimat Dänemark - also im ebenfalls ehrlichen und hohen Norden. Bei Nacht. Wieso nicht? Wie auch im Alltag braucht man klare Ziele, einen roten Faden (eben die Strategie!) und die passenden Leute für die Mission und für ein garantiertes Outcome - auch wenn es weh tut, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Auch diese 42 km haben wir erfolgreich hinter uns gebracht!&#xA;&#xA;IMG0414&#xA;&#xA;#Sport #Gedanken #Ruhrgebiet #Challenges&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/img_0339.jpeg" alt="IMG_0339"></p>

<blockquote><p>Du bist keine Schönheit<br>
Vor Arbeit ganz grau<br>
Liebst dich ohne Schminke<br>
Bist &#39;ne ehrliche Haut, leider total verbaut<br>
Aber grade das macht dich aus</p></blockquote>

<p>Sang Herbert Grönemeyer bereits 1984 und auch wenn es hier eher um Bochum als Stadt ging, steht der Song bis heute als Pate für das Ruhrgebiet. Während meine Liebe dieser Tage dem hohen Norden ausserhalb Deutschland gilt, so schlägt das Herz doch nach wie vor noch für die alte Heimat, eben „tief im Westen“. Was liegt da also näher, um nach dem ersten Nachtmammut im letzten Jahr nun auch 42 km langen <a href="https://mammutmarsch.de">Mammutmarsch</a> durch das Ruhrgebiet also auch am hellichten Tag zu absolvieren?</p>



<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/img_0369.jpeg" alt="IMG_0369"></p>

<p>Gesagt getan – Aufstehen um 4 Uhr morgens, Abfahrt um 04:30 Uhr, Ankunft und Check-In um 5:15 Uhr und der Start um 06:15: Eine Strecke, mehrere geplante Etappen, ein Ziel, eine gemeinsame Story, simples Teamwork – anders als es im Alltag oft gegeben ist und gepaart mit der ehrlichen und offenen Art der Menschen hier! Perfekt organisiert, durchgetaktet und mit den jeweiligen Versorgungspunkten, die – je nach aktueller Herausforderung – die Teilziele abgehakt und Möglichkeit zum Durchschnaufen gegeben haben. Der ein oder andere private Gedanke – auch gepaart mit Traurigkeit an gewissen Etappen meines alten Wohnorts – gesellte sich dazu, denn bei allen sportlichen Aktivitäten und Zielen betrifft es am Ende auch den Menschen.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/img_0373.jpeg" alt="IMG_0373"></p>

<p>Der Weg ist das Ziel und wer weiß – die Challenge steht nun wirklich an: 50 km, der nächste Schritt. In der (mittlerweile) zweiten Heimat Dänemark – also im ebenfalls ehrlichen und hohen Norden. Bei Nacht. Wieso nicht? Wie auch im Alltag braucht man klare Ziele, einen roten Faden (eben die Strategie!) und die passenden Leute für die Mission und für ein garantiertes Outcome – auch wenn es weh tut, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Auch diese 42 km haben wir erfolgreich hinter uns gebracht!</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/img_0414.jpeg" alt="IMG_0414"></p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Sport" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Sport</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Ruhrgebiet" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Ruhrgebiet</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Challenges" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Challenges</span></a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.pifferi.io/der-mammutmarsch-ruhrgebiet-2026</guid>
      <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 11:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Manchmal kommen sie wieder...</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/manchmal-kommen-sie-wieder</link>
      <description>&lt;![CDATA[HvideSandeSonnenuntergang&#xA;&#xA;Ja, in den letzten 26 Jahren ist das nun der x-te Versuch, mal stetig zu bloggen und ich möchte einfach wieder damit anfangen. Zig Projekte davor sind als gute Idee entstanden, keine davon hat die Zeit überdauert.&#xA;&#xA;Das sicherlich wohl auch, weil die Themen, über die ich gerne schreibe, kein deutliches Framing zulassen und eben mannigfaltig sind. Oder, weil ich immer wieder in die Bredouille kam, mich „pro Deutsch“ oder „pro Englisch“ entscheiden zu müssen. Heute Techblog, morgen Meckerblog, übermorgen Tutorials und generelle Gedanken - dazu noch der Sprachfokus und die Frage nach der idealen Plattform: Hach, es ist schon schwer mit mir!&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Aktuell sitze ich in der Kommune Ringkøbing im wunderschönen Dänemark (der Place-to-be im Falle einer drohenden Auswanderung) und denke mal wieder nach. Eine Woche Osterurlaub im (noch nicht ganz so) hohen Norden, weg von der deutschen Mentalität und nahe dran am dänischen „hyggelig&#34;, das macht etwas mit einem. Das Haus in den Dünen, das Meer sprichwörtlich von der Haustür - und Zeit, Gedanken in allen Belangen einmal schweifen zu lassen - eigentlich wie vor drei Jahren, als der letzte Jobwechsel quasi hier beschlossen wurde. Hier komme ich zur Ruhe, hier fühle ich mich wohl.&#xA;&#xA;Nun kommt also wieder mal ein Blog-Reboot - wie eingangs erwähnt, der x-te. Diesmal unter dem Titel „Netzfragmente“, weil ich mittlerweile auf diversen Wegen so viele Infos zu mir nehme und darüber grübele, dass viele es wert sind, ohne spezielle Kategorie einfach mal den Weg in ein gutes, altes, klassisches Blog zu finden. Frei vom Kategorien - einfach Themen, über die ich mal ungezwungen und ohne Schubladen schreiben möchte, frei und direkt.&#xA;&#xA;Aktuell ist die Zeit dafür da, doch auch der Urlaub neigt sich dem Ende zu und der Stresstest wird dann aber der nächsten Woche anfangen, wenn ich wieder „back im Hamsterrad des Alltages“ bin. Der Vorsatz soll aber sein: Endlich einmal stetig bloggen und auch mal ältere Artikel, die ich mal auf Englisch verfasst habe, hier sinnvoll reinnehmen (dafür gibt es dann das &#34;Archiv&#34;-Tag) - denn speziell die COVID19-Zeiten haben mitunter viele intensive Gedanken und Beiträge erzeugt. Die Zeit wird es zeigen, der Vorsatz ist da - seid gerne mit dabei, wenn ich meine Netzfragmente hier zusammenpuzzle und den endlosen Weg auf der Straße des Bloggings einmal mehr von vorne beginne!&#xA;&#xA;#Gedanken #Reisen #Dänemark&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hvide_sande_sonnenuntergang.jpg" alt="Hvide_Sande_Sonnenuntergang"></p>

<h3 id="ja-in-den-letzten-26-jahren-ist-das-nun-der-x-te-versuch-mal-stetig-zu-bloggen-und-ich-möchte-einfach-wieder-damit-anfangen-zig-projekte-davor-sind-als-gute-idee-entstanden-keine-davon-hat-die-zeit-überdauert">Ja, in den letzten 26 Jahren ist das nun der x-te Versuch, mal stetig zu bloggen und ich möchte einfach wieder damit anfangen. Zig Projekte davor sind als gute Idee entstanden, keine davon hat die Zeit überdauert.</h3>

<p>Das sicherlich wohl auch, weil die Themen, über die ich gerne schreibe, kein deutliches Framing zulassen und eben mannigfaltig sind. Oder, weil ich immer wieder in die Bredouille kam, mich „pro Deutsch“ oder „pro Englisch“ entscheiden zu müssen. Heute Techblog, morgen Meckerblog, übermorgen Tutorials und generelle Gedanken – dazu noch der Sprachfokus und die Frage nach der idealen Plattform: Hach, es ist schon schwer mit mir!</p>



<p>Aktuell sitze ich in der Kommune Ringkøbing im wunderschönen Dänemark (der Place-to-be im Falle einer drohenden Auswanderung) und denke mal wieder nach. Eine Woche Osterurlaub im (noch nicht ganz so) hohen Norden, weg von der deutschen Mentalität und nahe dran am dänischen „hyggelig”, das macht etwas mit einem. Das Haus in den Dünen, das Meer sprichwörtlich von der Haustür – und Zeit, Gedanken in allen Belangen einmal schweifen zu lassen – eigentlich wie vor drei Jahren, als der letzte Jobwechsel quasi hier beschlossen wurde. Hier komme ich zur Ruhe, hier fühle ich mich wohl.</p>

<p>Nun kommt also wieder mal ein Blog-Reboot – wie eingangs erwähnt, der x-te. Diesmal unter dem Titel „Netzfragmente“, weil ich mittlerweile auf diversen Wegen so viele Infos zu mir nehme und darüber grübele, dass viele es wert sind, ohne spezielle Kategorie einfach mal den Weg in ein gutes, altes, klassisches Blog zu finden. Frei vom Kategorien – einfach Themen, über die ich mal ungezwungen und ohne Schubladen schreiben möchte, frei und direkt.</p>

<p>Aktuell ist die Zeit dafür da, doch auch der Urlaub neigt sich dem Ende zu und der Stresstest wird dann aber der nächsten Woche anfangen, wenn ich wieder „back im Hamsterrad des Alltages“ bin. Der Vorsatz soll aber sein: Endlich einmal stetig bloggen und auch mal ältere Artikel, die ich mal auf Englisch verfasst habe, hier sinnvoll reinnehmen (dafür gibt es dann das “Archiv”-Tag) – denn speziell die COVID19-Zeiten haben mitunter viele intensive Gedanken und Beiträge erzeugt. Die Zeit wird es zeigen, der Vorsatz ist da – seid gerne mit dabei, wenn ich meine Netzfragmente hier zusammenpuzzle und den endlosen Weg auf der Straße des Bloggings einmal mehr von vorne beginne!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Reisen" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Reisen</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:D%C3%A4nemark" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Dänemark</span></a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.pifferi.io/manchmal-kommen-sie-wieder</guid>
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 20:17:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Internet ist kaputt</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/das-internet-ist-kaputt</link>
      <description>&lt;![CDATA[robynne-o-HOrhCnQsxnQ-unsplash&#xA;&#xA;In unserer heutigen schnelllebigen Welt nehmen wir vieles als selbstverständlich hin. Wie immer wird uns erst bewusst, wie wichtig etwas ist, wenn es nicht mehr da ist: Ein großer Ausfall der Amazon Web Services (AWS) in der Region US-EAST-1 zeigt, wie abhängig wir nach wie vor von bestimmten Service Provider respektive Dienstleistern sind und macht deutlich, dass wir noch stärker auf Dezentralisierung setzen müssen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Der Morgen des 20. Oktober verlief hier in Europa in Bezug auf die Zuverlässigkeit der Dienste recht ungewöhnlich: Zunächst traten bei verschiedenen Apple-Diensten Probleme auf und kurz darauf bemerkte ich, dass die LEDs an meinen HPE Instant On-Access-Points orange blinkten. Während das WLAN an sich und die Verbindungen weiterhin funktionierten, war kein Zugriff auf das Verwaltungsportal möglich – das letzte Mal war dies während eines AWS-Ausfalls vor einigen Jahren der Fall.&#xA;&#xA;Während die Reddit-Community schon bereits und sehr aktiv über diese Störung diskutierte, verstärkten weitere Ausfälle, darunter auch bei Prime Video, Perplexity, Amazon selbst, Hulu, Snapchat und sogar Signal (das ebenfalls auf AWS-Dienste setzt), den Eindruck, dass es hier möglicherweise einen erneuten Ausfall in der AWS-Region US-EAST-1 gab. Mit der genaueren Einordnung des Problems verbreiteten sich auch die Nachrichten über die Auswirkungen sowie weitere Informationen auf der offiziellen Statusseite bei Amazon.&#xA;&#xA;joshua-sortino-LqKhnDzSF-8-unsplash&#xA;&#xA;Zusammenfassend wurde der Welt dann mitgeteilt, dass ein relativ einfacher DNS-Fehler diese Ausfälle von einem Drittel bis zur Hälfte des weltweiten Internets verursacht hat (it’s always DNS or BGP!). Dies verdeutlicht einmal wieder ganz deutlich unsere vollständige Abhängigkeit von nicht nur in den USA ansässigen Diensten – was an sich schon ein Problem darstellt – sondern auch von zentralisierten Diensten oder fehlender Redundanz an sich.&#xA;&#xA;Ich persönlich bin ein großer Fan von Self-Hosting und meine authentik-Instanz für Single Sign-On sowie meine zu Hause gehosteten Instanzen von Mastodon, Vernissage oder auch diesem Blog liefen dank einer redundanten Internetverbindung und der Unabhängigkeit von den AWS-Nameservern weiterhin ohne Probleme. Auch mein Reverse Proxy und meine Matrix-ESS-Kubernetes-Umgebung, die bei einem deutschen Provider gehostet werden, funktionierten selbst dann weiterhin einwandfrei, als es dann am Ende auch Signal erwischte - kein Wunder, baut doch auch dieser Service auf AWS auf!&#xA;&#xA;Ohne selbstgefällig klingen zu wollen, wurde mir mal wieder klar, dass es durchaus die richtige Entscheidung war, spezielle Dienste weg von den „Big Tech“-Unternehmen zu verlagern (egal wie unbequem und schwierig das auch anfangs sein mag) – sei es durch Self-Hosting oder einfach dadurch, dass man eben nicht alle Services über einen einzelnen Anbieter laufen lässt. Mit großer Macht geht bekanntlich große Verantwortung einher, daher muss ich mich in meinem Fall natürlich selbst um die funktionierende Infrastruktur kümmern – aber das gilt nur für meine persönlichen Dienste und wenn diese ausfallen, sind die Folgen überschaubar: Hier besteht keine Gefahr für Leib und Leben, wenn ich offline bin - dann funktionieren meine selbstgehosteten Services für den Moment eben nicht - eine klassische Bewertung von Kritikalität.&#xA;&#xA;Aber wie sieht es im Unternehmensbereich aus? Wenn man ein Unternehmen führt und auf Dienste angewiesen ist, um einen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, muss man entweder für Georedundanz sorgen (was hier auch geholfen hätte, aber durchaus ein Kostenthema ist) oder die Dienste in einer Multi-Cloud-Umgebung bereitstellen, nur um sicherzustellen, dass ein Teil davon ausfallen kann, ohne direkt handlungsunfähig zu sein. Am Ende sollte man aber nicht vergessen, dass all dies aufgrund eines DNS-Problems in einer einzelnen Geo-Region des weltweit größten Hyperscalers geschah und die meisten Auswirkungen ein Beweis für ein Systemversagen waren, das bereits in der Konzeption lag: Auch hier hätte eine Georedundanz oder nur ein einzelnes Failover gereicht, um zumindest mit einem blauen Auge davonzukommen.&#xA;&#xA;markus-spiske-FXFz-sW0uwo-unsplash&#xA;&#xA;Das Internet, wie wir es mal kannten, ist schlichtweg kaputt und auch die Idee, die es seinerzeit entstehen liess, ist mittlerweile in Vergessenheit geraten. Noch haben wir aber meiner Meinung nach immer noch die Chance, das Ganze irgendwie wieder in Ordnung zu bringen. Nutzt die Tools, die euch die Anbieter zur Verfügung stellen, und setzt Dienste ein, die an mehr als einem Standort betrieben werden können. Zieht in Erwägung, Dienste dezentral zu betreiben oder Softwarekomponenten zu verwenden, die unabhängig von dem Anbieter sind, der gerade in diesem Moment zusammenbricht.&#xA;&#xA;Natürlich müssen wir zwischen persönlichen, privaten und geschäftlichen Bedürfnissen unterscheiden, aber die Abhängigkeit ist da, und es war mehr als aufschlussreich wie auch unangenehm zu sehen, auf welchen Plattformen wir die betroffene Infrastruktur aufgebaut hatten und wie groß die Auswirkungen waren, als diese ausfiel. Heute waren es nur ein Online-Streaming-Dienst und die lustige Plattform, die es ermöglicht, Bilder und Videos zu versenden, die scheinbar nach dem Ansehen wieder verschwinden – vielleicht sind es morgen die Systeme, die sich um unser Banking kümmern oder uns wie auch unsere kritische Infrastruktur einfach am Leben erhalten?&#xA;&#xA;Lasst uns daraus lernen und unsere Schlüsse aus dieser digitalen Abhängigkeit ziehen!&#xA;&#xA;#Internet #BigTech #IT&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 20. Oktober 2025.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/robynne-o-HOrhCnQsxnQ-unsplash.jpg" alt="robynne-o-HOrhCnQsxnQ-unsplash"></p>

<h3 id="in-unserer-heutigen-schnelllebigen-welt-nehmen-wir-vieles-als-selbstverständlich-hin-wie-immer-wird-uns-erst-bewusst-wie-wichtig-etwas-ist-wenn-es-nicht-mehr-da-ist-ein-großer-ausfall-der-amazon-web-services-aws-in-der-region-us-east-1-zeigt-wie-abhängig-wir-nach-wie-vor-von-bestimmten-service-provider-respektive-dienstleistern-sind-und-macht-deutlich-dass-wir-noch-stärker-auf-dezentralisierung-setzen-müssen">In unserer heutigen schnelllebigen Welt nehmen wir vieles als selbstverständlich hin. Wie immer wird uns erst bewusst, wie wichtig etwas ist, wenn es nicht mehr da ist: Ein großer Ausfall der Amazon Web Services (AWS) in der Region US-EAST-1 zeigt, wie abhängig wir nach wie vor von bestimmten Service Provider respektive Dienstleistern sind und macht deutlich, dass wir noch stärker auf Dezentralisierung setzen müssen.</h3>



<p>Der Morgen des 20. Oktober verlief hier in Europa in Bezug auf die Zuverlässigkeit der Dienste recht ungewöhnlich: Zunächst traten bei verschiedenen Apple-Diensten Probleme auf und kurz darauf bemerkte ich, dass die LEDs an meinen HPE Instant On-Access-Points orange blinkten. Während das WLAN an sich und die Verbindungen weiterhin funktionierten, war kein Zugriff auf das Verwaltungsportal möglich – das letzte Mal war dies während eines AWS-Ausfalls vor einigen Jahren der Fall.</p>

<p>Während die Reddit-Community schon bereits und sehr aktiv über diese Störung <a href="https://www.reddit.com/r/ArubaInstantOn/comments/1obdhbm/serveur_instant_on_ko/">diskutierte</a>, verstärkten weitere Ausfälle, darunter auch bei Prime Video, Perplexity, Amazon selbst, Hulu, Snapchat und sogar Signal (das ebenfalls auf AWS-Dienste setzt), den Eindruck, dass es hier möglicherweise einen erneuten Ausfall in der AWS-Region US-EAST-1 gab. Mit der genaueren Einordnung des Problems verbreiteten sich auch die <a href="https://www.bleepingcomputer.com/news/technology/aws-outage-crashes-amazon-prime-video-fortnite-perplexity-and-more/">Nachrichten über die Auswirkungen</a> sowie weitere Informationen auf der <a href="https://health.aws.amazon.com/health/status">offiziellen Statusseite</a> bei Amazon.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/joshua-sortino-LqKhnDzSF-8-unsplash.jpg" alt="joshua-sortino-LqKhnDzSF-8-unsplash"></p>

<p>Zusammenfassend wurde der Welt dann mitgeteilt, dass ein relativ einfacher DNS-Fehler diese Ausfälle von einem Drittel bis zur Hälfte des weltweiten Internets verursacht hat (it’s always DNS or BGP!). Dies verdeutlicht einmal wieder ganz deutlich unsere vollständige Abhängigkeit von nicht nur in den USA ansässigen Diensten – was an sich schon ein Problem darstellt – sondern auch von zentralisierten Diensten oder fehlender Redundanz an sich.</p>

<p>Ich persönlich bin ein großer Fan von Self-Hosting und meine authentik-Instanz für Single Sign-On sowie meine zu Hause gehosteten Instanzen von Mastodon, Vernissage oder auch diesem Blog liefen dank einer redundanten Internetverbindung und der Unabhängigkeit von den AWS-Nameservern weiterhin ohne Probleme. Auch mein Reverse Proxy und meine Matrix-ESS-Kubernetes-Umgebung, die bei einem deutschen Provider gehostet werden, funktionierten selbst dann weiterhin einwandfrei, als es dann am Ende auch Signal erwischte – kein Wunder, baut doch auch dieser Service auf AWS auf!</p>

<p>Ohne selbstgefällig klingen zu wollen, wurde mir mal wieder klar, dass es durchaus die richtige Entscheidung war, spezielle Dienste weg von den „Big Tech“-Unternehmen zu verlagern (egal wie unbequem und schwierig das auch anfangs sein mag) – sei es durch Self-Hosting oder einfach dadurch, dass man eben nicht alle Services über einen einzelnen Anbieter laufen lässt. Mit großer Macht geht bekanntlich große Verantwortung einher, daher muss ich mich in meinem Fall natürlich selbst um die funktionierende Infrastruktur kümmern – aber das gilt nur für meine persönlichen Dienste und wenn diese ausfallen, sind die Folgen überschaubar: Hier besteht keine Gefahr für Leib und Leben, wenn ich offline bin – dann funktionieren meine selbstgehosteten Services für den Moment eben nicht – eine klassische Bewertung von Kritikalität.</p>

<p>Aber wie sieht es im Unternehmensbereich aus? Wenn man ein Unternehmen führt und auf Dienste angewiesen ist, um einen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, muss man entweder für Georedundanz sorgen (was hier auch geholfen hätte, aber durchaus ein Kostenthema ist) oder die Dienste in einer Multi-Cloud-Umgebung bereitstellen, nur um sicherzustellen, dass ein Teil davon ausfallen kann, ohne direkt handlungsunfähig zu sein. Am Ende sollte man aber nicht vergessen, dass all dies aufgrund eines DNS-Problems in einer einzelnen Geo-Region des weltweit größten Hyperscalers geschah und die meisten Auswirkungen ein Beweis für ein Systemversagen waren, das bereits in der Konzeption lag: Auch hier hätte eine Georedundanz oder nur ein einzelnes Failover gereicht, um zumindest mit einem blauen Auge davonzukommen.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/markus-spiske-FXFz-sW0uwo-unsplash.jpg" alt="markus-spiske-FXFz-sW0uwo-unsplash"></p>

<p>Das Internet, wie wir es mal kannten, ist schlichtweg kaputt und auch die Idee, die es seinerzeit entstehen liess, ist mittlerweile in Vergessenheit geraten. Noch haben wir aber meiner Meinung nach immer noch die Chance, das Ganze irgendwie wieder in Ordnung zu bringen. Nutzt die Tools, die euch die Anbieter zur Verfügung stellen, und setzt Dienste ein, die an mehr als einem Standort betrieben werden können. Zieht in Erwägung, Dienste dezentral zu betreiben oder Softwarekomponenten zu verwenden, die unabhängig von dem Anbieter sind, der gerade in diesem Moment zusammenbricht.</p>

<p>Natürlich müssen wir zwischen persönlichen, privaten und geschäftlichen Bedürfnissen unterscheiden, aber die Abhängigkeit ist da, und es war mehr als aufschlussreich wie auch unangenehm zu sehen, auf welchen Plattformen wir die betroffene Infrastruktur aufgebaut hatten und wie groß die Auswirkungen waren, als diese ausfiel. Heute waren es nur ein Online-Streaming-Dienst und die lustige Plattform, die es ermöglicht, Bilder und Videos zu versenden, die scheinbar nach dem Ansehen wieder verschwinden – vielleicht sind es morgen die Systeme, die sich um unser Banking kümmern oder uns wie auch unsere kritische Infrastruktur einfach am Leben erhalten?</p>

<p>Lasst uns daraus lernen und unsere Schlüsse aus dieser digitalen Abhängigkeit ziehen!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Internet" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Internet</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:BigTech" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">BigTech</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:IT" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">IT</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 20. Oktober 2025.</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/das-internet-ist-kaputt</guid>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 16:50:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Adjust my Dreams for me</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/adjust-my-dreams-for-me</link>
      <description>&lt;![CDATA[greg-rakozy-oMpAz-DN-9I-unsplash&#xA;&#xA;„Adjust my dreams for me“ - Jahre später, Ende 2025, sollte sich Bret Easton Ellis’ Aussage, die zum Titel dieses Beitrags wurde, als richtig erweisen. Wenn es um unsere Träume geht, erzeugt unser Gehirn oft Erinnerungen und Ereignisse, die wir beim Aufwachen kaum nachvollziehen können und uns eigentlich komplett verwirrt zurücklassen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Es ist irgendwie seltsam – während der letzten Feiertage hatte ich drei Nächte hintereinander, in denen ich jede Menge wirres Zeug geträumt habe. Das Ergebnis: Maximale Verwirrung beim Aufwachen nachdenkliches Kopfkino, wie das denn so alles zusammenpasst. Okay, wir alle träumen, aber man sagt ja, dass wir uns meistens nicht an unsere Träume erinnern. Diese Erinnerungen hier waren oft zusammenhanglos, wirr und – manchmal – sogar erotisch.&#xA;&#xA;Warum träumen wir von Menschen, die wir zuletzt vor zwei Jahrzehnten gesehen haben? Was vermittelt den Eindruck, dass eine ehemalige Freundin aus dem Nichts aufgetaucht ist und sich in einen aktuellen Geschäftskontakt verwandelt hat? Ist das eine Art Prophezeiung oder sonderbare Metapher, wenn man träumt, dass die Menschen, mit denen man nach Norwegen reisen wird und man selbst steile Felswände erklimmt? Und warum lässt unser Unterbewusstsein Kindheitserinnerungen wieder aufleben, nur um sie beim Erwachen ohne die geringste Vorwarnung wieder in die Vergangenheit zurückzuspielen, ohne dass man sie wirklich greifen konnte?&#xA;&#xA;johannes-plenio-DKix6Un55mw-unsplash&#xA;&#xA;Das Playbook hierfür? Es gibt keins, unser Unterbewusstsein spült uns diese Erinnerung einfach an die Oberfläche, obwohl nichts Besonderes passiert ist und uns „getriggert“ hat: Einfach so tauchen aus heiterem Himmel drei Tage lang hintereinander diese Erinnerungsfetzen und Erlebnisse auf, die einen komplett fassungslos und maximal verwirrt zurücklassen. Es gibt hier für den Laien einfach keine Erklärung und keine Lösung für, wie man damit wirklich umgehen soll. Traumdeutung ist nicht mein Fachgebiet und wird es auch sicherlich niemals werden - aber nachdenklich stimmt einen das Ganze schon, immer und immer wieder.&#xA;&#xA;#Gedanken #Träume&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einer meiner Vorgängerblogs am 10. Oktober 2025.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/greg-rakozy-oMpAz-DN-9I-unsplash.jpg" alt="greg-rakozy-oMpAz-DN-9I-unsplash"></p>

<h3 id="adjust-my-dreams-for-me-jahre-später-ende-2025-sollte-sich-bret-easton-ellis-aussage-die-zum-titel-dieses-beitrags-wurde-als-richtig-erweisen-wenn-es-um-unsere-träume-geht-erzeugt-unser-gehirn-oft-erinnerungen-und-ereignisse-die-wir-beim-aufwachen-kaum-nachvollziehen-können-und-uns-eigentlich-komplett-verwirrt-zurücklassen">„Adjust my dreams for me“ – Jahre später, Ende 2025, sollte sich Bret Easton Ellis’ Aussage, die zum Titel dieses Beitrags wurde, als richtig erweisen. Wenn es um unsere Träume geht, erzeugt unser Gehirn oft Erinnerungen und Ereignisse, die wir beim Aufwachen kaum nachvollziehen können und uns eigentlich komplett verwirrt zurücklassen.</h3>



<p>Es ist irgendwie seltsam – während der letzten Feiertage hatte ich drei Nächte hintereinander, in denen ich jede Menge wirres Zeug geträumt habe. Das Ergebnis: Maximale Verwirrung beim Aufwachen nachdenkliches Kopfkino, wie das denn so alles zusammenpasst. Okay, wir alle träumen, aber man sagt ja, dass wir uns meistens nicht an unsere Träume erinnern. Diese Erinnerungen hier waren oft zusammenhanglos, wirr und – manchmal – sogar erotisch.</p>

<p>Warum träumen wir von Menschen, die wir zuletzt vor zwei Jahrzehnten gesehen haben? Was vermittelt den Eindruck, dass eine ehemalige Freundin aus dem Nichts aufgetaucht ist und sich in einen aktuellen Geschäftskontakt verwandelt hat? Ist das eine Art Prophezeiung oder sonderbare Metapher, wenn man träumt, dass die Menschen, mit denen man nach Norwegen reisen wird und man selbst steile Felswände erklimmt? Und warum lässt unser Unterbewusstsein Kindheitserinnerungen wieder aufleben, nur um sie beim Erwachen ohne die geringste Vorwarnung wieder in die Vergangenheit zurückzuspielen, ohne dass man sie wirklich greifen konnte?</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/johannes-plenio-DKix6Un55mw-unsplash.jpg" alt="johannes-plenio-DKix6Un55mw-unsplash"></p>

<p>Das Playbook hierfür? Es gibt keins, unser Unterbewusstsein spült uns diese Erinnerung einfach an die Oberfläche, obwohl nichts Besonderes passiert ist und uns „getriggert“ hat: Einfach so tauchen aus heiterem Himmel drei Tage lang hintereinander diese Erinnerungsfetzen und Erlebnisse auf, die einen komplett fassungslos und maximal verwirrt zurücklassen. Es gibt hier für den Laien einfach keine Erklärung und keine Lösung für, wie man damit wirklich umgehen soll. Traumdeutung ist nicht mein Fachgebiet und wird es auch sicherlich niemals werden – aber nachdenklich stimmt einen das Ganze schon, immer und immer wieder.</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Tr%C3%A4ume" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Träume</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einer meiner Vorgängerblogs am 10. Oktober 2025.</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/adjust-my-dreams-for-me</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 20:51:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Vorzüge eines gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/die-vorzuege-eines-gut-funktionierenden-oeffentlichen-nahverkehrs</link>
      <description>&lt;![CDATA[tomas-anton-escobar-PHyF2mCMei0-unsplash&#xA;&#xA;Um die Art und Weise unserer Mobilität nachhaltig zu verändern, brauchen wir ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Hier in Deutschland fällt es teilweise schwer, auf das Auto zu verzichten, aber in einer Metropole wie London wäre das für mich ganz einfach!&#xA;&#xA;Wenn es um Orte geht, an denen ich mich wohl fühle, habe ich irgendwie eine gespaltene Persönlichkeit. Ich kann sowohl in völliger Einsamkeit als auch in einer überfüllten Großstadt leben und genieße beides gleichermassen. In beiden Varianten nehme ich die Vor- und Nachteile der Situation voll und ganz an, doch wenn es um den Wechsel weg vom Auto hin zu einer moderneren Form der eigenen Mobilität geht, ist ein guter öffentlicher Nahverkehr schlichtweg unverzichtbar.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Großstädte sind nicht jedermanns Sache. Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber ich persönlich schätze sie seit jeher und könnte mir auch vorstellen, in der ein oder anderen zu leben. Als ich letzten September zum vierten Mal in London war, wurde mir mal wieder klar, dass ich, obwohl ich zu Hause immer hin schon ein Elektroauto fahre, in einer Stadt wie London überwiegend auf ein eigenes KFZ verzichten könnte. Ja, das Leben in einer so großen Stadt hat Vor- und Nachteile, aber sofern ich keine großen oder sperrigen Gegenstände transportieren müsste, würde ich für meinen täglichen Weg zur Arbeit einfach die hier sehr gut funktionierenden öffentliche Verkehrsmittel nutzen und wäre „fein damit“.&#xA;&#xA;londontube&#xA;&#xA;Die Einwohner Londons kritisieren oft die Betreibergesellschaft TfL (Transport for London) – eben die staatliche Behörde, die für die U-Bahn, die Busse und die öffentlichen Bahnen zuständig ist. Ich persönlich kann das anhand meiner (überschaubaren) Verweildauer nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich die Stadt immer nur kurz mit der Touristenbrille besucht habe. Aber egal, wohin man hier möchte: Es gibt fast keine Wartezeiten, zahlreiche Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen, und reibungslose Umstiege zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Tube? Bus? Schiene? Völlig egal!&#xA;&#xA;Anfangs waren wir uns auch diesmal nicht sicher, ob wir unser Hotel im Londoner East End vom London City Airport aus sinnvoll erreichen konnten. Aber: Kein Problem – nur eine Zugfahrt und, je nach Uhrzeit, ein oder zwei Umstiege in die U-Bahn direkt bis zur Station Bethnal Green und nach 30 Minuten waren wir da und das völlig stressfrei. Immer dabei: Unsere Prepaid-Oyster-Karten, die wir beim Betreten und Verlassen einer Station an das Lesegerät gehalten haben, worauf dann beim &#34;Auschecken&#34; der Fahrtpreis abgebucht wurde. It’s as simple as that!&#xA;&#xA;Neben dem effizienten öffentlichen Nahverkehr war es auch mal wieder toll zu sehen, dass diese Metropole ein Schmelztiegel der Kulturen ist – etwas, das auch nicht überall funktioniert. Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns unwohl oder unsicher gefühlt und es war auch ein Erlebnis zu sehen, wie Menschen jeden Alters und jeder Herkunft einfach aufstanden, um älteren Menschen oder Schwangeren ihren Platz anzubieten – etwas, das nicht allzu häufig vorkommt und in Deutschland oftmals schlichtweg Seltenheitswert hat. &#xA;&#xA;will-h-mcmahan-wDcOpSI1FWI-unsplash&#xA;&#xA;Die positiv erschreckende Erkenntnis für mich: Der öffentliche Nahverkehr in London funktioniert einfach! Das Niveau der Verkehrsinfrastruktur ist natürlich historisch gewachsen und weit weg von der autofreien Innenstadt, aber bei diesem Verkehrsnetz wäre das auch in Deutschland meine bevorzugte Art, zur Arbeit oder anderswohin zu gelangen. Kein Stress, keine Staus – einfach nur der Beginn und das Ende einer Fahrt, die Zeit dazwischen irgendwie sinnvoll genutzt.&#xA;&#xA;Schiele ich dann mal wieder zurück nach Hause ins den ländlichen Westen, so hielt dann wieder ziemlich schnell die Steinzeit wieder Einzug: Busse und Züge fahren (wenn sie es tun) vielleicht alle 60 Minuten und das Verkehrsnetz ist abseits des Autos bestenfalls „ausbaufähig“. Hier haben wir noch einiges an Arbeit vor uns und müssen die Vorzüge eines gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs erst einmal bei den Menschen ankommen lassen!&#xA;&#xA;Und - in London und auch überall wichtig, hier in Sachen Ansage aber historisch - „please mind the gap between the train and the platform!“&#xA;&#xA;#Reisen #ÖPNV #London #England&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 22. September 2025.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/tomas-anton-escobar-PHyF2mCMei0-unsplash.jpg" alt="tomas-anton-escobar-PHyF2mCMei0-unsplash"></p>

<h3 id="um-die-art-und-weise-unserer-mobilität-nachhaltig-zu-verändern-brauchen-wir-ein-gut-funktionierendes-öffentliches-verkehrsnetz-hier-in-deutschland-fällt-es-teilweise-schwer-auf-das-auto-zu-verzichten-aber-in-einer-metropole-wie-london-wäre-das-für-mich-ganz-einfach">Um die Art und Weise unserer Mobilität nachhaltig zu verändern, brauchen wir ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Hier in Deutschland fällt es teilweise schwer, auf das Auto zu verzichten, aber in einer Metropole wie London wäre das für mich ganz einfach!</h3>

<p>Wenn es um Orte geht, an denen ich mich wohl fühle, habe ich irgendwie eine gespaltene Persönlichkeit. Ich kann sowohl in völliger Einsamkeit als auch in einer überfüllten Großstadt leben und genieße beides gleichermassen. In beiden Varianten nehme ich die Vor- und Nachteile der Situation voll und ganz an, doch wenn es um den Wechsel weg vom Auto hin zu einer moderneren Form der eigenen Mobilität geht, ist ein guter öffentlicher Nahverkehr schlichtweg unverzichtbar.</p>



<p>Großstädte sind nicht jedermanns Sache. Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber ich persönlich schätze sie seit jeher und könnte mir auch vorstellen, in der ein oder anderen zu leben. Als ich letzten September zum vierten Mal in London war, wurde mir mal wieder klar, dass ich, obwohl ich zu Hause immer hin schon ein Elektroauto fahre, in einer Stadt wie London überwiegend auf ein eigenes KFZ verzichten könnte. Ja, das Leben in einer so großen Stadt hat Vor- und Nachteile, aber sofern ich keine großen oder sperrigen Gegenstände transportieren müsste, würde ich für meinen täglichen Weg zur Arbeit einfach die hier sehr gut funktionierenden öffentliche Verkehrsmittel nutzen und wäre „fein damit“.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/london_tube.jpg" alt="london_tube"></p>

<p>Die Einwohner Londons kritisieren oft die Betreibergesellschaft <a href="https://tfl.gov.uk">TfL (Transport for London)</a> – eben die staatliche Behörde, die für die U-Bahn, die Busse und die öffentlichen Bahnen zuständig ist. Ich persönlich kann das anhand meiner (überschaubaren) Verweildauer nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich die Stadt immer nur kurz mit der Touristenbrille besucht habe. Aber egal, wohin man hier möchte: Es gibt fast keine Wartezeiten, zahlreiche Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen, und reibungslose Umstiege zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Tube? Bus? Schiene? Völlig egal!</p>

<p>Anfangs waren wir uns auch diesmal nicht sicher, ob wir unser Hotel im Londoner East End vom London City Airport aus sinnvoll erreichen konnten. Aber: Kein Problem – nur eine Zugfahrt und, je nach Uhrzeit, ein oder zwei Umstiege in die U-Bahn direkt bis zur <a href="https://www.eastlondonhistory.co.uk/bethnal-green-tube-disaster-1943/">Station Bethnal Green</a> und nach 30 Minuten waren wir da und das völlig stressfrei. Immer dabei: Unsere Prepaid-Oyster-Karten, die wir beim Betreten und Verlassen einer Station an das Lesegerät gehalten haben, worauf dann beim “Auschecken” der Fahrtpreis abgebucht wurde. It’s as simple as that!</p>

<p>Neben dem effizienten öffentlichen Nahverkehr war es auch mal wieder toll zu sehen, dass diese Metropole ein Schmelztiegel der Kulturen ist – etwas, das auch nicht überall funktioniert. Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns unwohl oder unsicher gefühlt und es war auch ein Erlebnis zu sehen, wie Menschen jeden Alters und jeder Herkunft einfach aufstanden, um älteren Menschen oder Schwangeren ihren Platz anzubieten – etwas, das nicht allzu häufig vorkommt und in Deutschland oftmals schlichtweg Seltenheitswert hat.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/will-h-mcmahan-wDcOpSI1FWI-unsplash.jpg" alt="will-h-mcmahan-wDcOpSI1FWI-unsplash"></p>

<p>Die positiv erschreckende Erkenntnis für mich: Der öffentliche Nahverkehr in London funktioniert einfach! Das Niveau der Verkehrsinfrastruktur ist natürlich historisch gewachsen und weit weg von der autofreien Innenstadt, aber bei diesem Verkehrsnetz wäre das auch in Deutschland meine bevorzugte Art, zur Arbeit oder anderswohin zu gelangen. Kein Stress, keine Staus – einfach nur der Beginn und das Ende einer Fahrt, die Zeit dazwischen irgendwie sinnvoll genutzt.</p>

<p>Schiele ich dann mal wieder zurück nach Hause ins den ländlichen Westen, so hielt dann wieder ziemlich schnell die Steinzeit wieder Einzug: Busse und Züge fahren (wenn sie es tun) vielleicht alle 60 Minuten und das Verkehrsnetz ist abseits des Autos bestenfalls „ausbaufähig“. Hier haben wir noch einiges an Arbeit vor uns und müssen die Vorzüge eines gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs erst einmal bei den Menschen ankommen lassen!</p>

<p>Und – in London und auch überall wichtig, hier in Sachen Ansage aber historisch – „please mind the gap between the train and the platform!“</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Reisen" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Reisen</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:%C3%96PNV" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">ÖPNV</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:London" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">London</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:England" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">England</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 22. September 2025.</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/die-vorzuege-eines-gut-funktionierenden-oeffentlichen-nahverkehrs</guid>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 20:26:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Nicht alle, die wandern, sind auch verloren!</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/nicht-alle-die-wandern-sind-auch-verloren</link>
      <description>&lt;![CDATA[eifelsteig8wandernrucksack&#xA;&#xA;50 km an einem einzigen Wochenende, zwei Etappen. Insgesamt 935 Höhenmeter. Genug Zeit, um sich für eine kurze Zeit wieder mal neu zu fokussieren, zwei Tage lang komplett abzuschalten und darüber nachzudenken, wie man so den Problemchen im Alltag begegnet und diese vielleicht auch meistert.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Eine gute Tour mit einem brutalen zweiten Tag, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg – es sei denn, man übersieht so die offensichtlichen Anzeichen oder ignoriert diese einfach und macht sich das Leben unnötig schwer: Die bittere Erkenntnis hier ist, dass der Weg zum Ziel dann eben länger ist und man die Extrameile (oder in unserem Fall einige Extra-Kilometer) mehr gehen muss. Wie auch immer: Wenn man es vermeiden kann, mehr zu laufen als nötig und den Weg auch auf eine kraftsparende Art und Weise zurücklegen kann, sollte man es tun – im (Vorsicht, Metapher!) Privat- wie auch Berufsleben, denn ich vergleiche nun diese Wanderung nun mit einigen aktuellen Business-Herausforderungen!&#xA;&#xA;Ja, und obwohl Trier als finales Ziel noch sieben Etappen entfernt ist, ist der Weg an sich die eigentliche Belohnung. Geht Euren Weg, erkennt die Hindernisse, meistert sie, bekämpft sie, reißt sie nieder – oder schlagt einfach einen anderen Weg ein, wenn dauerhafter Erfolg und Nachhaltigkeit ausbleiben oder Menschen zögern, Euch und die gemeinsam gesetzten Ziele zu unterstützen. Auch diese „human Roadblocks“, die „menschlichen Hindernisse“, sind nicht von Dauer, und obwohl jeder sein ganz eigenes Ziel vor Augen hat, sollte die Denkweise einer ganzen Organisation der rote Faden sein, eben das eine übergeordnete Ziel und nicht die persönlichen Befindlichkeiten einiger Menschen mit Starallüren. Und ja, hier schwingen auch (und gerade) wieder berufsbezogene Gedanken mit!&#xA;&#xA;hillesheimkrimihotel&#xA;&#xA;Das Wichtigste jedoch ist, die richtigen Leute an seiner Seite zu haben – mit der richtigen Einstellung und dem Willen, das zu ändern, was geändert werden muss, um auch gemeinsam erfolgreich zu sein. Untätig herumzusitzen und nur darauf zu warten, dass sich die Dinge schon von selbst regeln, ist sinnlos, frustrierend und bringt keiner modernen Menschenseele auch nur den geringsten Mehrwert. Man darf und sollte diesen Weg nicht alleine gehen, sondern braucht dazu auch die richtige Unterstützung und eine gemeinsame Vision mit klaren Verpflichtungen! Ein Weg voller Hindernisse muss dennoch beschritten werden, aber für die gute Sache müssen diese Hindernisse (seien sie menschlicher oder organisatorischer Natur) aus dem Weg geräumt werden – idealerweise dauerhaft: Ob nun auf einer Wanderung durch die Eifel oder eben (idealerweise) auch im Brot-und-Butter-Job.&#xA;&#xA;Mein Vorsatz ist an dieser Stelle mal wieder: Lasst Euch nicht von Menschen, die in der Vergangenheit leben oder von längst überholten Abläufen zehren, dauerhaft ausbremsen! Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber sie Welt dreht sich und man ist gezwungen, sich eben mit ihr zu drehen – die klassische Zentrifuge des Lebens sorgt sonst dafür, dass man doch irgendwann aus dem Kern an den Rand verfrachtet wird. Und wenn man wirklich das Gefühl hat, dass Fortschritt trotz aller Versprechungen eigentlich nicht gewollt ist, ist es irgendwann doch an der Zeit, die eigentliche „Mission“ zu überdenken und trotzdem irgendwie den richtigen Weg zu finden: An welchem Punkt man sich dann im jeweiligen Moment auch befinden mag!&#xA;&#xA;Es gibt genug Weggabelungen in der heutigen Welt und wenn selbst die besten Arbeitskollegen und Freunde an mangelnden Veränderungswillen zu scheitern drohen, dann ist das Richtige, das Moderne - ja der eigentliche Umbruch! - vielleicht doch etwas, das nicht wirklich gewollt ist. Ein jeder kann und sollte dann allein für das persönliche Befinden seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, denn ein Job ist nur ein Job, aber idealerweise gibt es doch eine emotionale Bindung zu den Dingen, die man eigentlich tut?&#xA;&#xA;Ja, es könnte alles so einfach sein...&#xA;&#xA;#Eifelsteig #Wandern #Arbeit #Gedanken&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 28. August 2024.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/eifelsteig8_wandern_rucksack.jpg" alt="eifelsteig8_wandern_rucksack"></p>

<h3 id="50-km-an-einem-einzigen-wochenende-zwei-etappen-insgesamt-935-höhenmeter-genug-zeit-um-sich-für-eine-kurze-zeit-wieder-mal-neu-zu-fokussieren-zwei-tage-lang-komplett-abzuschalten-und-darüber-nachzudenken-wie-man-so-den-problemchen-im-alltag-begegnet-und-diese-vielleicht-auch-meistert">50 km an einem einzigen Wochenende, zwei Etappen. Insgesamt 935 Höhenmeter. Genug Zeit, um sich für eine kurze Zeit wieder mal neu zu fokussieren, zwei Tage lang komplett abzuschalten und darüber nachzudenken, wie man so den Problemchen im Alltag begegnet und diese vielleicht auch meistert.</h3>



<p>Eine gute Tour mit einem brutalen zweiten Tag, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg – es sei denn, man übersieht so die offensichtlichen Anzeichen oder ignoriert diese einfach und macht sich das Leben unnötig schwer: Die bittere Erkenntnis hier ist, dass der Weg zum Ziel dann eben länger ist und man die Extrameile (oder in unserem Fall einige Extra-Kilometer) mehr gehen muss. Wie auch immer: Wenn man es vermeiden kann, mehr zu laufen als nötig und den Weg auch auf eine kraftsparende Art und Weise zurücklegen kann, sollte man es tun – im (Vorsicht, Metapher!) Privat- wie auch Berufsleben, denn ich vergleiche nun diese Wanderung nun mit einigen aktuellen Business-Herausforderungen!</p>

<p>Ja, und obwohl Trier als finales Ziel noch sieben Etappen entfernt ist, ist der Weg an sich die eigentliche Belohnung. Geht Euren Weg, erkennt die Hindernisse, meistert sie, bekämpft sie, reißt sie nieder – oder schlagt einfach einen anderen Weg ein, wenn dauerhafter Erfolg und Nachhaltigkeit ausbleiben oder Menschen zögern, Euch und die gemeinsam gesetzten Ziele zu unterstützen. Auch diese „human Roadblocks“, die „menschlichen Hindernisse“, sind nicht von Dauer, und obwohl jeder sein ganz eigenes Ziel vor Augen hat, sollte die Denkweise einer ganzen Organisation der rote Faden sein, eben das eine übergeordnete Ziel und nicht die persönlichen Befindlichkeiten einiger Menschen mit Starallüren. Und ja, hier schwingen auch (und gerade) wieder berufsbezogene Gedanken mit!</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hillesheim_krimihotel.jpg" alt="hillesheim_krimihotel"></p>

<p>Das Wichtigste jedoch ist, die richtigen Leute an seiner Seite zu haben – mit der richtigen Einstellung und dem Willen, das zu ändern, was geändert werden muss, um auch gemeinsam erfolgreich zu sein. Untätig herumzusitzen und nur darauf zu warten, dass sich die Dinge schon von selbst regeln, ist sinnlos, frustrierend und bringt keiner modernen Menschenseele auch nur den geringsten Mehrwert. Man darf und sollte diesen Weg nicht alleine gehen, sondern braucht dazu auch die richtige Unterstützung und eine gemeinsame Vision mit klaren Verpflichtungen! Ein Weg voller Hindernisse muss dennoch beschritten werden, aber für die gute Sache müssen diese Hindernisse (seien sie menschlicher oder organisatorischer Natur) aus dem Weg geräumt werden – idealerweise dauerhaft: Ob nun auf einer Wanderung durch die Eifel oder eben (idealerweise) auch im Brot-und-Butter-Job.</p>

<p>Mein Vorsatz ist an dieser Stelle mal wieder: Lasst Euch nicht von Menschen, die in der Vergangenheit leben oder von längst überholten Abläufen zehren, dauerhaft ausbremsen! Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber sie Welt dreht sich und man ist gezwungen, sich eben mit ihr zu drehen – die klassische Zentrifuge des Lebens sorgt sonst dafür, dass man doch irgendwann aus dem Kern an den Rand verfrachtet wird. Und wenn man wirklich das Gefühl hat, dass Fortschritt trotz aller Versprechungen eigentlich nicht gewollt ist, ist es irgendwann doch an der Zeit, die eigentliche „Mission“ zu überdenken und trotzdem irgendwie den richtigen Weg zu finden: An welchem Punkt man sich dann im jeweiligen Moment auch befinden mag!</p>

<p>Es gibt genug Weggabelungen in der heutigen Welt und wenn selbst die besten Arbeitskollegen und Freunde an mangelnden Veränderungswillen zu scheitern drohen, dann ist das Richtige, das Moderne – ja der eigentliche Umbruch! – vielleicht doch etwas, das nicht wirklich gewollt ist. Ein jeder kann und sollte dann allein für das persönliche Befinden seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, denn ein Job ist nur ein Job, aber idealerweise gibt es doch eine emotionale Bindung zu den Dingen, die man eigentlich tut?</p>

<p>Ja, es könnte alles so einfach sein...</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Eifelsteig" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Eifelsteig</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Wandern" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Wandern</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Arbeit" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Arbeit</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 28. August 2024.</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/nicht-alle-die-wandern-sind-auch-verloren</guid>
      <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 21:39:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der beste Weg, die eigene Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu gestalten</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/der-beste-weg-die-eigene-zukunft-vorherzusagen-ist-sie-selbst-zu-gestalten</link>
      <description>&lt;![CDATA[hvidesandesonnenuntergang2023&#xA;&#xA;Auch wenn die Vergangenheit hinter und die Zukunft noch vor einem liegt, kann Abraham Lincolns berühmtes Zitat als Synonym für eine proaktive Herangehensweise dienen, um auf künftige Ereignisse Einfluss zu nehmen - zumindest in einigen Lebenslagen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich habe den Stecker gezogen. Sprichwörtlich. Nach Monaten (die sich zu Jahren summiert haben) voller Wut, Verzweiflung, Perspektivlosigkeit, Trägheit, Antriebslosigkeit und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit haben wir es endlich geschafft, mit den Kindern nach Dänemark zu fahren: Ein langjähriges Ziel auf der Urlaubsliste unserer Familie. Die Idee dahinter: Abstand von der täglichen Last zu gewinnen und auch das Thema „unerwarteter Tod“ hinter uns zu lassen – zumindest für eine einzige Woche. Obwohl ich selbst schon einmal in Dänemark war, diente das Land seinerzeit mehr oder weniger als „Sprungbrett“ für diverse Unternehmungen in Norwegen. Dieses Mal bekommt es mindestens eine Woche lang die ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei der Fokus einzig und allein auf der Familie liegt.&#xA;&#xA;Zeit zum Auftanken, Zeit, sich neu zu orientieren, Zeit, allem zu entfliehen, was den Alltag so belastet. Für mich gibt es kein besseres Heilmittel als das Meer und eben das Meer. Alle Sorgen sind wie weggeblasen, wenn ich mich an den Strand gehe, mich dort einfach irgendwo hinsetze und die Anmut des Wetters, der Gezeiten und den Sand genieße. Während die Zeit scheinbar stillsteht, kommt mein Inneres zur Ruhe und ich habe die im Alltag so fehlende Gelegenheit, über viele Dinge nachzudenken. Das Leben ist anders am Meer, und die alltäglichen Unruhen, die man von seinem gewohnten „Hamsterrad“ zu Hause kennt, sind einfach verschwunden und vergessen - zumindest für den Moment.&#xA;&#xA;Es gibt da Entscheidungen, die in naher Zukunft getroffen werden müssen und Entscheidungen, die bereits getroffen wurden, um in bestimmten Situationen wieder auf Kurs zu kommen. Da ich zu den Menschen gehöre, die immer anhand von Pro- und Contra-Argumenten urteilen und da im Zweifel ordentlich vergleichen, gibt es immer Aspekte, die für die eine oder andere Seite sprechen. Wenn ich mich aber für eine Option entscheide, ist das im Normalfall eine endgültige Entscheidung, und – in der Regel – steht ein Rückzieher nicht auf meiner Agenda. Im Grunde weiß man im Leben bekanntlich ja nie, was man mit jeder einzelnen Entscheidung so bekommt, aber wird man auch andererseits nie erfahren, was passiert wäre, hätte man doch diese eine Entscheidung vielleicht anders getroffen.&#xA;&#xA;hvidesandeleuchtturm&#xA;&#xA;Während ich über den einen oder anderen Punkt in der beruflichen Zukunft nachdenke, dreht sich mein privates Leben natürlich meine Familie: Meine Frau, meine Kinder und auch meine Hobbys, die nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdienen. Indem ich versuche, diesen Fokus wiederzufinden, nehme ich mir die Zeit und das Recht, meine Zukunft auf eine bestimmte Weise selbst zu gestalten. Nicht alle Bereiche meines Lebens werden davon betroffen sein, aber es ist an der Zeit für neue Herausforderungen und einen Neuanfang - irgendwie. Daher bleibt eine genaue Vorhersage meiner Zukunft in allen Bereichen (natürlich!) ungewiss, aber wenn ich mich aktiv an ihrer Gestaltung beteilige, kann ich eben das Hamsterrad zum Stillstand bringen und eine Tür öffnen, während sich eine andere notgedrungen schließt respektive geschlossen werden muss. Manchmal und gelegentlich stolpern einem Chancen, die man ergreifen muss, einfach so in den Weg und eröffnen einem eine neue Perspektive - was immer aus dieser Perspektive am Ende auch wird!&#xA;&#xA;Für mich heisst das nun: Warte nicht darauf, dass Deine Zukunft sich schon selbst für Dich organisiert oder irgendwer es „schon für Dich richtet“. Nimm dir die Zeit, dich neu zu orientieren, „den Stecker zu ziehen“ und über die Dinge nachzudenken, die Dir gut tun – und sortiere die Aspekte aus, die das nicht tun. Oft braucht es nur etwas Abstand, um eine Lösung zu finden – und jemanden, der dir zur Seite steht, eine neue Perspektive bietet und  somit auch eine Art der Klarheit schafft. Am Ende hat man natürlich nur bedingt aktiven Einfluss darauf, wie das Universum so funktioniert, aber man kann zumindest die Dinge versuchen, in die richtige Richtung zu bringen, um am Ende irgendwie davon zu profitieren: Sowohl das eigene Wohlbefinden als auch das der Familie werden am Ende davon profitieren!&#xA;&#xA;#Gedanken #Reisen #Dänemark&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 15. April 2023.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hvide_sande_sonnenuntergang_2023.jpg" alt="hvide_sande_sonnenuntergang_2023"></p>

<h3 id="auch-wenn-die-vergangenheit-hinter-und-die-zukunft-noch-vor-einem-liegt-kann-abraham-lincolns-berühmtes-zitat-als-synonym-für-eine-proaktive-herangehensweise-dienen-um-auf-künftige-ereignisse-einfluss-zu-nehmen-zumindest-in-einigen-lebenslagen">Auch wenn die Vergangenheit hinter und die Zukunft noch vor einem liegt, kann Abraham Lincolns berühmtes Zitat als Synonym für eine proaktive Herangehensweise dienen, um auf künftige Ereignisse Einfluss zu nehmen – zumindest in einigen Lebenslagen.</h3>



<p>Ich habe den Stecker gezogen. Sprichwörtlich. Nach Monaten (die sich zu Jahren summiert haben) voller Wut, Verzweiflung, Perspektivlosigkeit, Trägheit, Antriebslosigkeit und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit haben wir es endlich geschafft, mit den Kindern nach Dänemark zu fahren: Ein langjähriges Ziel auf der Urlaubsliste unserer Familie. Die Idee dahinter: Abstand von der täglichen Last zu gewinnen und auch das Thema „unerwarteter Tod“ hinter uns zu lassen – zumindest für eine einzige Woche. Obwohl ich selbst schon einmal in Dänemark war, diente das Land seinerzeit mehr oder weniger als „Sprungbrett“ für diverse Unternehmungen in Norwegen. Dieses Mal bekommt es mindestens eine Woche lang die ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei der Fokus einzig und allein auf der Familie liegt.</p>

<p>Zeit zum Auftanken, Zeit, sich neu zu orientieren, Zeit, allem zu entfliehen, was den Alltag so belastet. Für mich gibt es kein besseres Heilmittel als das Meer und eben das Meer. Alle Sorgen sind wie weggeblasen, wenn ich mich an den Strand gehe, mich dort einfach irgendwo hinsetze und die Anmut des Wetters, der Gezeiten und den Sand genieße. Während die Zeit scheinbar stillsteht, kommt mein Inneres zur Ruhe und ich habe die im Alltag so fehlende Gelegenheit, über viele Dinge nachzudenken. Das Leben ist anders am Meer, und die alltäglichen Unruhen, die man von seinem gewohnten „Hamsterrad“ zu Hause kennt, sind einfach verschwunden und vergessen – zumindest für den Moment.</p>

<p>Es gibt da Entscheidungen, die in naher Zukunft getroffen werden müssen und Entscheidungen, die bereits getroffen wurden, um in bestimmten Situationen wieder auf Kurs zu kommen. Da ich zu den Menschen gehöre, die immer anhand von Pro- und Contra-Argumenten urteilen und da im Zweifel ordentlich vergleichen, gibt es immer Aspekte, die für die eine oder andere Seite sprechen. Wenn ich mich aber für eine Option entscheide, ist das im Normalfall eine endgültige Entscheidung, und – in der Regel – steht ein Rückzieher nicht auf meiner Agenda. Im Grunde weiß man im Leben bekanntlich ja nie, was man mit jeder einzelnen Entscheidung so bekommt, aber wird man auch andererseits nie erfahren, was passiert wäre, hätte man doch diese eine Entscheidung vielleicht anders getroffen.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/hvide_sande_leuchtturm.jpg" alt="hvide_sande_leuchtturm"></p>

<p>Während ich über den einen oder anderen Punkt in der beruflichen Zukunft nachdenke, dreht sich mein privates Leben natürlich meine Familie: Meine Frau, meine Kinder und auch meine Hobbys, die nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdienen. Indem ich versuche, diesen Fokus wiederzufinden, nehme ich mir die Zeit und das Recht, meine Zukunft auf eine bestimmte Weise selbst zu gestalten. Nicht alle Bereiche meines Lebens werden davon betroffen sein, aber es ist an der Zeit für neue Herausforderungen und einen Neuanfang – irgendwie. Daher bleibt eine genaue Vorhersage meiner Zukunft in allen Bereichen (natürlich!) ungewiss, aber wenn ich mich aktiv an ihrer Gestaltung beteilige, kann ich eben das Hamsterrad zum Stillstand bringen und eine Tür öffnen, während sich eine andere notgedrungen schließt respektive geschlossen werden muss. Manchmal und gelegentlich stolpern einem Chancen, die man ergreifen muss, einfach so in den Weg und eröffnen einem eine neue Perspektive – was immer aus dieser Perspektive am Ende auch wird!</p>

<p>Für mich heisst das nun: Warte nicht darauf, dass Deine Zukunft sich schon selbst für Dich organisiert oder irgendwer es „schon für Dich richtet“. Nimm dir die Zeit, dich neu zu orientieren, „den Stecker zu ziehen“ und über die Dinge nachzudenken, die Dir gut tun – und sortiere die Aspekte aus, die das nicht tun. Oft braucht es nur etwas Abstand, um eine Lösung zu finden – und jemanden, der dir zur Seite steht, eine neue Perspektive bietet und  somit auch eine Art der Klarheit schafft. Am Ende hat man natürlich nur bedingt aktiven Einfluss darauf, wie das Universum so funktioniert, aber man kann zumindest die Dinge versuchen, in die richtige Richtung zu bringen, um am Ende irgendwie davon zu profitieren: Sowohl das eigene Wohlbefinden als auch das der Familie werden am Ende davon profitieren!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Reisen" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Reisen</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:D%C3%A4nemark" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Dänemark</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 15. April 2023.</em></strong></p>
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      <guid>https://blog.pifferi.io/der-beste-weg-die-eigene-zukunft-vorherzusagen-ist-sie-selbst-zu-gestalten</guid>
      <pubDate>Sat, 15 Apr 2023 04:30:00 +0000</pubDate>
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      <title>Was wäre...</title>
      <link>https://blog.pifferi.io/was-waere</link>
      <description>&lt;![CDATA[barnabas-davoti-4HcoTMJ-x4k-unsplash&#xA;&#xA;Während der Pandemie gab es in unser aller Leben viele eher alltägliche Ereignisse, denen man keine große Bedeutung beigemessen hat. Manchmal ist man jedoch nicht darauf vorbereitet, dass nach der zweijährigen COVID-Phase zusätzliche Herausforderungen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen auf einen zukommen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Vielleicht hat man einen Plan für den Alltag. Vielleicht hat man einen Plan für den eigenen Beruf. Manchmal prallen diese beiden Welten aufeinander und hinterlassen einen Haufen Scherben, mit dem man definitiv weder gerechnet hat noch darauf vorbereitet war: Ein Haufen Scherben, der eine langjährige Freundschaft offensichtlich beschädigt und ihr einen fulminanten Schlag versetzt hat. Wenn man mit einer solchen Situation konfrontiert ist, tauchen Fragen auf – in jedem Moment der Stille oder Einsamkeit, vor dem Schlafengehen oder beim Aufwachen und – ganz allgemein – willkürlich über den Tag verteilt, da einen das Thema schlichtweg beschäftigt. Fragen wie…&#xA;&#xA;... Was wäre...&#xA;&#xA;wenn die gefühlte Freundschaft, abgesehen von der Zusammenarbeit im selben Unternehmen, nur eine Illusion war?&#xA;wenn die Entscheidung für eine neue Position im gemeinsamen Unternehmen diese Freundschaft zerstört hat, obwohl beide Seiten sich einig waren, dass nichts das private Miteinander beeinträchtigen könnte?&#xA;wenn die Erkenntnis, dass Menschen immer unberechenbar bleiben, egal wie lange man sie schon kennt, einfach brutal ist?&#xA;wenn man glaubt, dass der Verzicht auf die neue Position das Rad der Zeit wieder zurückdrehen könnte, obwohl man weiß, dass es in dieser Beziehung einen Riss gibt, der so nicht mehr zu kitten ist?&#xA;wenn ein Firmenwechsel ein Ausweg sein könnte, um etwas zu reparieren, das durch die Firma nun nachhaltig zerstört ist?&#xA;wenn man erkennt, dass das einzige Band dieser Freundschaft die gemeinsame Frustration und die gemeinsamen Probleme im gemeinsamen Unternehmen waren?&#xA;wenn man feststellt, dass man selbst mit über 40 einfach nur vor die Köpfe des anderen sehen kann?&#xA;wenn man erkennt, dass andere Menschen einen selbst mit über 40 von einem Moment auf den anderen ignorieren und somit „ghosten“ können, was das gesamte Problem geradezu auf die Spitze treibt&#xA;wenn die Tatsache, von einem Freund ignoriert zu werden, einer der schrecklichsten Erfahrungen selbst für einen Erwachsenen werden kann?&#xA;wenn man annehmen muss, dass die Freundschaft gar nicht so gut war, nachdem man ohne ein Wort oder irgendeine Begründung aus dem Leben eines Menschen ausgeschlossen wurde?&#xA;&#xA;sind derzeit Teil meines täglichen Denkens und ich würde mir wünschen, ich könnte diese Gedanken für sinnvollere und produktivere Dinge nutzen.&#xA;&#xA;jonas-mendes-eMzQkoPPNno-unsplash&#xA;&#xA;Es gibt viele Gedanken dieser Art – zu viele, und ich weiß immer noch nicht, was von einem Tag auf den anderen passiert ist und der Trigger für ein entsprechendes Verhalten war. Andererseits: Angesichts meines eigenen Stolzes, der mich daran hindert, mich ohne einen mir bekannten Grund so behandeln zu lassen, werde ich den Wunsch dieser Person respektieren, endlich zu dem sprichwörtlichen Geist zu werden, zu dem sie mich offenbar bewusst gemacht hat. Wenn das der Wunsch ist, das Private wie auch das Berufliche final zu trennen, so ist auch eine Leidensfähigkeit durchaus begrenzt!&#xA;&#xA;Jetzt scheinen sechs Jahre irgendwie verloren zu sein, und während die andere Seite sich so ausschweigt, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zu fragen, was ich falsch gemacht habe, jegliche Aktivität einzustellen und das Unvermeidliche einfach hinzunehmen. DU hast deine Entscheidung als Erwachsener getroffen und wirst DEINE Gründe dafür haben – und ich hoffe, DU kannst damit leben, vielleicht in dem Wissen, was DU nachhaltig damit vielleicht kaputt gemacht hast!&#xA;&#xA;  „When the world turns you away&#xA;    A friend will not say no &#xA;    There is strength that we all have &#xA;    It&#39;s not the strength we show“&#xA;&#xA;(MANOWAR, „Blood Brothers“)&#xA;&#xA;Manche Dinge sind offensichtlich nachhaltig beschädigt und es ist fraglich, ob sie jemals wieder repariert werden können. Es ist lächerlich, eine Aussage wie „Never fck the company“ im Sinne einer Liebesbeziehung zu verstehen und dies auf eine Männerfreundschaft zu übertragen, die einst Skandinavien und viele Aspekte des Geschäftslebens erobert und beiden Parteien (zumindest temporären) Erfolg gebracht hat. Aber so ist es nun einmal – oder warum beschließt die eine Seite plötzlich, die andere aus ihrem Leben auszuschließen?&#xA;&#xA;Tatsächlich war sogar das Jahr 2022 noch schlimmer als die beiden Jahre zuvor (was in Bezug auf COVID schon etwas heißen mag) und angesichts dieser Situation gleicht das bevorstehende Jahresende einem Eimer voller Mist, der in das eigene Privat- und Berufsleben hinein implodiert. Aber so ist das eben, there&#39;s always a challenge ahead!&#xA;&#xA;  “The truth is, everyone is going to hurt you. You just got to find the ones worth suffering for.“&#xA;&#xA;(BOB MARLEY, ein nachweislich weiser Mensch)&#xA;&#xA;malik-earnest-xgxzqRpK0UE-unsplash&#xA;&#xA;Es gibt immer etwas zu lernen – und diese Lektion ist und war schmerzhaft. Und sie ist es immer noch, auch nach Jahren der Retrospektive. Und doch war ich nicht bereit für diese Erfahrung, die mit dieser ungewollten und ungeplanten Lektion einhergeht. Ebensowenig wie die Erkenntnis, dass selbst enge Freundschaften zerbrechlich sind – auch wenn ich es nie gewagt hätte, sie unter einem solchen Label einzustufen. Tatsache ist: Man ist nie zu alt für eine neue Lektion, und der „Zero Trust“-Ansatz der modernen Sicherheit kann auch ein großartiger Ansatz sein, wenn es darum geht, Knoten im Geschäftsleben – und im Privatleben – zu knüpfen - selbst mit Ü40!&#xA;&#xA;#Gedanken #Freundschaft #COVID&#xA;&#xA;Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 10. Dezember 2022.*&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/barnabas-davoti-4HcoTMJ-x4k-unsplash.jpg" alt="barnabas-davoti-4HcoTMJ-x4k-unsplash"></p>

<h3 id="während-der-pandemie-gab-es-in-unser-aller-leben-viele-eher-alltägliche-ereignisse-denen-man-keine-große-bedeutung-beigemessen-hat-manchmal-ist-man-jedoch-nicht-darauf-vorbereitet-dass-nach-der-zweijährigen-covid-phase-zusätzliche-herausforderungen-in-bezug-auf-zwischenmenschliche-beziehungen-auf-einen-zukommen">Während der Pandemie gab es in unser aller Leben viele eher alltägliche Ereignisse, denen man keine große Bedeutung beigemessen hat. Manchmal ist man jedoch nicht darauf vorbereitet, dass nach der zweijährigen COVID-Phase zusätzliche Herausforderungen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen auf einen zukommen.</h3>



<p>Vielleicht hat man einen Plan für den Alltag. Vielleicht hat man einen Plan für den eigenen Beruf. Manchmal prallen diese beiden Welten aufeinander und hinterlassen einen Haufen Scherben, mit dem man definitiv weder gerechnet hat noch darauf vorbereitet war: Ein Haufen Scherben, der eine langjährige Freundschaft offensichtlich beschädigt und ihr einen fulminanten Schlag versetzt hat. Wenn man mit einer solchen Situation konfrontiert ist, tauchen Fragen auf – in jedem Moment der Stille oder Einsamkeit, vor dem Schlafengehen oder beim Aufwachen und – ganz allgemein – willkürlich über den Tag verteilt, da einen das Thema schlichtweg beschäftigt. Fragen wie…</p>

<p>... Was wäre...</p>
<ul><li>wenn die gefühlte Freundschaft, abgesehen von der Zusammenarbeit im selben Unternehmen, nur eine Illusion war?</li>
<li>wenn die Entscheidung für eine neue Position im gemeinsamen Unternehmen diese Freundschaft zerstört hat, obwohl beide Seiten sich einig waren, dass nichts das private Miteinander beeinträchtigen könnte?</li>
<li>wenn die Erkenntnis, dass Menschen immer unberechenbar bleiben, egal wie lange man sie schon kennt, einfach brutal ist?</li>
<li>wenn man glaubt, dass der Verzicht auf die neue Position das Rad der Zeit wieder zurückdrehen könnte, obwohl man weiß, dass es in dieser Beziehung einen Riss gibt, der so nicht mehr zu kitten ist?</li>
<li>wenn ein Firmenwechsel ein Ausweg sein könnte, um etwas zu reparieren, das durch die Firma nun nachhaltig zerstört ist?</li>
<li>wenn man erkennt, dass das einzige Band dieser Freundschaft die gemeinsame Frustration und die gemeinsamen Probleme im gemeinsamen Unternehmen waren?</li>
<li>wenn man feststellt, dass man selbst mit über 40 einfach nur vor die Köpfe des anderen sehen kann?</li>
<li>wenn man erkennt, dass andere Menschen einen selbst mit über 40 von einem Moment auf den anderen ignorieren und somit „ghosten“ können, was das gesamte Problem geradezu auf die Spitze treibt</li>
<li>wenn die Tatsache, von einem Freund ignoriert zu werden, einer der schrecklichsten Erfahrungen selbst für einen Erwachsenen werden kann?</li>
<li>wenn man annehmen muss, dass die Freundschaft gar nicht so gut war, nachdem man ohne ein Wort oder irgendeine Begründung aus dem Leben eines Menschen ausgeschlossen wurde?</li></ul>

<p>sind derzeit Teil meines täglichen Denkens und ich würde mir wünschen, ich könnte diese Gedanken für sinnvollere und produktivere Dinge nutzen.</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/jonas-mendes-eMzQkoPPNno-unsplash.jpg" alt="jonas-mendes-eMzQkoPPNno-unsplash"></p>

<p>Es gibt viele Gedanken dieser Art – zu viele, und ich weiß immer noch nicht, was von einem Tag auf den anderen passiert ist und der Trigger für ein entsprechendes Verhalten war. Andererseits: Angesichts meines eigenen Stolzes, der mich daran hindert, mich ohne einen mir bekannten Grund so behandeln zu lassen, werde ich den Wunsch dieser Person respektieren, endlich zu dem sprichwörtlichen Geist zu werden, zu dem sie mich offenbar bewusst gemacht hat. Wenn das der Wunsch ist, das Private wie auch das Berufliche final zu trennen, so ist auch eine Leidensfähigkeit durchaus begrenzt!</p>

<p>Jetzt scheinen sechs Jahre irgendwie verloren zu sein, und während die andere Seite sich so ausschweigt, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zu fragen, was ich falsch gemacht habe, jegliche Aktivität einzustellen und das Unvermeidliche einfach hinzunehmen. DU hast deine Entscheidung als Erwachsener getroffen und wirst DEINE Gründe dafür haben – und ich hoffe, DU kannst damit leben, vielleicht in dem Wissen, was DU nachhaltig damit vielleicht kaputt gemacht hast!</p>

<blockquote><p>„When the world turns you away</p>

<p>A friend will not say no</p>

<p>There is strength that we all have</p>

<p>It&#39;s not the strength we show“</p></blockquote>

<p>(MANOWAR, „Blood Brothers“)</p>

<p>Manche Dinge sind offensichtlich nachhaltig beschädigt und es ist fraglich, ob sie jemals wieder repariert werden können. Es ist lächerlich, eine Aussage wie „Never f*ck the company“ im Sinne einer Liebesbeziehung zu verstehen und dies auf eine Männerfreundschaft zu übertragen, die einst Skandinavien und viele Aspekte des Geschäftslebens erobert und beiden Parteien (zumindest temporären) Erfolg gebracht hat. Aber so ist es nun einmal – oder warum beschließt die eine Seite plötzlich, die andere aus ihrem Leben auszuschließen?</p>

<p>Tatsächlich war sogar das Jahr 2022 noch schlimmer als die beiden Jahre zuvor (was in Bezug auf COVID schon etwas heißen mag) und angesichts dieser Situation gleicht das bevorstehende Jahresende einem Eimer voller Mist, der in das eigene Privat- und Berufsleben hinein implodiert. Aber so ist das eben, there&#39;s always a challenge ahead!</p>

<blockquote><p>“The truth is, everyone is going to hurt you. You just got to find the ones worth suffering for.“</p></blockquote>

<p>(BOB MARLEY, ein nachweislich weiser Mensch)</p>

<p><img src="https://cdn.blog.pifferi.io/malik-earnest-xgxzqRpK0UE-unsplash.jpg" alt="malik-earnest-xgxzqRpK0UE-unsplash"></p>

<p>Es gibt immer etwas zu lernen – und diese Lektion ist und war schmerzhaft. Und sie ist es immer noch, auch nach Jahren der Retrospektive. Und doch war ich nicht bereit für diese Erfahrung, die mit dieser ungewollten und ungeplanten Lektion einhergeht. Ebensowenig wie die Erkenntnis, dass selbst enge Freundschaften zerbrechlich sind – auch wenn ich es nie gewagt hätte, sie unter einem solchen Label einzustufen. Tatsache ist: Man ist nie zu alt für eine neue Lektion, und der „Zero Trust“-Ansatz der modernen Sicherheit kann auch ein großartiger Ansatz sein, wenn es darum geht, Knoten im Geschäftsleben – und im Privatleben – zu knüpfen – selbst mit Ü40!</p>

<p><a href="https://blog.pifferi.io/tag:Gedanken" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Gedanken</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:Freundschaft" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Freundschaft</span></a> <a href="https://blog.pifferi.io/tag:COVID" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">COVID</span></a></p>

<p><strong><em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 10. Dezember 2022.</em></strong></p>
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      <pubDate>Sat, 10 Dec 2022 04:45:00 +0000</pubDate>
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